Genre-Tipp: Graf Schellenberg und seine heißen Miezen

So oder ähnlich würde der Film wahrscheinlich heißen, wenn er in den 70er Jahren in Deutschland produziert worden wäre und Ingrid Steeger eine Hauptrolle gehabt hätte.
Ist aber alles nicht so, der Film stammt von unseren südländischen Nachbarn, den Italienern.
Bekannt für ihr Filmleckerbissen der besonderen Art (Stichworte: Spaghetti-Western, Sandalen-Filme und den ganzen Italo-Horroschockern von Fulci und Konsorten) reitet dieser Film, den ich Euch vorstellen möchte, auf der 70er Jahre Sexploitation-Welle mit. Und der Film reitet im Galopp! Ich habe selten einen Party-Film dieser Art gesehen. Alleine zu gucken wäre eine Verschwendung und nicht zum Aushalten. Dieser Film gehört einfach zu einem gepflegten Jungs-Abend, die mal richtig Spaß haben wollen und derbe Themen nicht unbedingt zu ernst nehmen. Auch wenn es hier manchmal schwerfällt.

Hier also mein Film-Tipp der besonderen Art:
„Private House of the SS-Girls“

Also worum geht’s:
Hitler wittert ein Komplott aus den eigenen Reihen. Da kann nur der Graf Schellenberg und seine Villa Blumenstrauß (KEIN WITZ!) helfen. Vom Führer höchstpersönlich kriegt Schellenberg den Auftrag ein Freudenhaus für Nazi-Offiziere zu eröffnen. Die speziell angelernten Damen sollen die verräterischen Offiziere während der Sexorgien aushorchen und so die Verräter entlarven. Der Graf darf ihnen (den Offizieren, nicht den Damen) die Strafe zuteil werden lassen, die solche Verräter verdienen.

Klingt komisch? Ist es auch. Diesen Film darf man einfach nicht ernst nehmen – aber Spaß haben, den sollte man(n).

Was Bruno Mattei uns da kredenzt passt auf keine Kuhhaut. Angefangen beim Thema, dem Schellenberg, die Villa Blumenstrauß, das stramme Ausbildungsprogramm unter den wachsamen Augen von Doktor Jürgen und Frau Inge, ich kann mir kaum vorstellen, dass dieser Film mal ernst gemeint war. Entstanden ist der Film unter dem Originaltitel „Casa privata per le SS“ im Jahr 1977 und hat eine Laufzeit von ca. 93 Minuten. Ich habe aber gelesen, die Spielzeit ohne nackten Brüsten beläuft sich auf ca. 20 Minuten. Eine Trash-Perle sondergleichen!

Watch the trailer – hard to find

Fotocredits: ShareTheFile, SunMedia, stfimages

Teilen:

Ein Kommentar

  • MrMaske

    Kranker shit Man. Und da beschweren sich die Leute heutzutage über saw etc. Ich werd mal Ausschau nach dem Film halten, bevor ich mir ein Urteil bilde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.