Frei.Wild Live in Hamburg

Einen unglaublichen Jahresabschluss feierten die vier Südtiroler von Frei.Wild am Freitag, den 30. Dezember 2011, in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg. Ray war für Euch dabei und das Konzert so miterlebt, wie man ein Frei.Wild Konzert erleben sollte: Mitten drinnen!

… immer weiter Rocken

deshalb immer lauter zocken

dass wir den Pogo so lieben und Konzerte geben

denn diese Band sie ist unser Leben …

Diese Zeilen aus dem Song Feuer, Erde, Wasser, Luft beschreiben ein Frei.Wild Konzert besser als jedes journalistische Buzz-Word. Es hat verdammt noch mal gerockt!

Aber immer alles Stück für Stück

Leckt uns am Arsch

(c) Ray

Am Freitag, den 30.12. um 18:30 Uhr sollte Einlass in die Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg sein. Ray und Kollege waren viel zu früh unterwegs, denn zu groß war die Vorfreude auf den Abend als dass man noch länger hätte warten können, und so ging es Zufuss mit Pilsette in der hand richtung Alsterdorf los. Um 18:00 Uhr am Veranstaltungsort angekommen, war es schon rappelvoll und er Kiosk gegenüber des Eingangs machte das geschäft seines Lebens. Auf dem Parkplatz vor dem Eingang stand natürlich der Frei.Wild Truck mit der Aufschrift Leckt uns am Arsch! Durstig ging ich in den Truck um mir ein kühles Frei.Bier, die eigene Biermarke der Südtiroler, zu holen. Aber Pustekuchen! Keine Lizenz, kein Frei.Bier verkauf 🙁 Also doch zum Kiosk gegenüber.

Die Stimmung vor der Halle war schon grandios. Es wurden lautstark Lieder der Südtiroler gesungen und Bier getrunken. Pünkltlich um 18:30 Uhr öffneten sich die Hallentüren und die Masse setzte sich in Bewegung. An dieser Stelle sei betont, wie entspannt und friedlich die Frei.Wild Fans sind. Kein gedrängel oder geschiebe, es wird auch gerne mal eine/r vorgelassen, es kommen ja eh alle rein. Die Halle füllt sich schnell und ich muss sagen, dass ich die Alsterdorfer Sporthalle noch nie so voll gesehen habe und ich habe dort schon einige Konzerte besucht. Menschen aus allen Sozialen Schichten und Altersklassen haben sich zusammen gefunden um Heute hier zu feiern.

(c) Serum 114

Um 20:00 Uhr geht es los, die erste Vorgruppe Serum 114 betritt die Bühne. Beeindruckend: Fast die ganze Halle jubelt, denn jeder hier kennt Serum 114. Die Texte werden mitgebrüllt und die vier Hessen heizen mächtig ein. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich schon im Pulk der Massen und gehe mächtig ab.

Eine knappe Stunde später betreten Wilde Jungs die Bühne. Die Menge feiert, aber subjektiv würde ich behaupten, dass Serum 114 deutlich mehr Stimmung gemacht haben. Guter Moment um Bier zu holen und entspannt in sich hinein zu kippen! Mein späteres lesen auf den sozialen Plattformen bestätigt meinen Eindruck. Überall fragen Fans, warum Serum 114 nicht als zweites gespielt haben, sie sind zu gut und zu beliebt um als erstes zu spielen.

Frei.Wild, jetzt geht’s los!

Es ist 21:45 Uhr, das Licht geht aus. Erste Überaschung: Keine Ansage! Zweite Überaschung: Ein anderes Intro, nicht das Gegengift Intro. Der erste Song bleibt aber gleich, Hoch Hinaus schmettert aus den Boxen. Schmettern ist hier leider auch das erichtige Wort, der Sound hätte besser sein können! Das drückt jedoch nicht die laune bei einem Frei.Wild Konzert, wir können ja eh alle jedes einzelne Wort mitsingen. Auf der Linken Seite der Bühne steht ein Piano und das ist nicht nur zur Zier da. Bei ruhigeren Stücken kommt eine Dame auf die Bühne und begleitet die beliebteste Deutschrockband am Klavier. Philipp, Föhre, Zegga und Jonas sind bester Laune. Klar, sie haben ja auch gerade Gold für Gegengift bekommen, da hat man was zu feiern!

Es ist pur beeindruckend, wenn 7.000 Hamburger Südtirol grölen und das wirklich von der ersten bis zur letzten Reihe! Es gibt Akustikeinlagen direkt vom Barhocker, alte Lieder und neue Lieder. Frei.Wild haben nichts vergessen, Hut ab! Beendet wird das Konzert mit dem Lied Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben und das mit einem Großteil der Crew auf der Bühne.

Für Frei.Wild geht mit dem Hamburger Konzert das wohl erfolgreichste Jahr der Bandgeschichte zu Ende. Laut Aussage der Band soll es in 2012 etwas ruhiger voran gehen. Wenig bis keine Live-Gigs bis September, die Jungs möchten gerne etwas Luft im Ausland schnuppern. Mannster ist gespannt, vielleicht schafft Frei.Wild einen ähnlich großen Durchbruch im Ausland wie Rammstein. Ich würde es ihnen gönnen. Die deutschen Fans bekommen in Juni 2012 das neue Album Feinde deiner Feinde serviert und ich hoffe die Jungs im Dezember 2012 wieder in Hamburg begrüßen zu dürfen.

Roch On, Ray!

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