Phänomen Mondtäuschung

Es gibt sie doch noch: Die unerforschten Phänomene im Alltag. Eines davon ist die sogenannte Mondtäuschung.

Mond-am-Horizont

(c) menkmen /pixelio.de

Das Phänomen kennt eigentlich jeder: In einer Sternenklaren Nacht geht man noch einmal spazieren und einem fällt auf, dass der Mond Heute viel größer aussieht als sonst. Dass stimmt aber nicht! Der Mond verändert weder seine Größe, noch seinen Abstand zur Erde, dass er größer erscheinen könnte.

Bei der Mondtäuschung spielt uns unser Gehirn einen Streich. Der Mond sieht nämlich immer nur dann größer aus, wenn er tief steht, also in Horizontnähe und wir dadurch mindestens einen Bezugspunkt haben. Das heißt, weil unser Gehirn versucht Bilder und Objekte und deren Größe zu vergleichen, macht es den Mond einfach größer. Würde man jedes Mal ein Foto zum Vergleich machen, wäre der Mond auf jedem Foto gleich groß.

Das gleiche Phänomen tritt übrigens auch bei der Sonne auf, nur dass wir nicht direkt in die Sonne gucken dürfen und uns dieses Phänomen bei der Sonne deshalb nicht so oft auffällt.

Komplett erforsch ist das Phänomen leider noch nicht, das menschliche Gehirn ist eben eine komplizierte und wundersame Maschine. Beobachtet bei Eurem nächsten nächtlichen Spaziergängen doch einmal den Mond und lasst Euch von Eurem Gehirn ein wenig zum Narren halten.

Astro-Ray!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.