Am Wochenende war es endlich wieder soweit: Die Hamburger Motorradtage (HMT) in den Hamburger Messehallen.
Dieses Jahr fanden die HMT zum 18. Mal statt und irgendwie war dieses Mal auch alles anders, obwohl alles wie immer war.
(c) HMT
Die Atmosphäre in den Hallen war super. Voll, aber nicht zu voll. Die Mitarbeiter an den Ständen waren zuvorkommend und nicht genervt oder haben blöd geguckt, wenn man sich mal raufgesetzt hat. Ich denke auch (oder gerade) die Motorradhersteller müssen um jeden Kunden werben. Das Motorrad ist schließlich ein Luxus-Gegenstand, der auch immer teurer wird.
Aber nun zur Messe!
In diesem Jahr habe ich keinen großen Hersteller vermisst. Sogar KTM hatte einen richtigen Stand. In den letzten Jahren hatten sich die Österreicher eher rar gemacht.
(c) HMT
Zum ersten Mal habe ich es zeitlich geschafft mir die Show von Deutschlands Nr 1 Stuntfrau Mai Lin anzusehen. Es hat sich gelohnt! Mai Lin kann, verdammt noch mal, gut mit ihrer Maschine umgehen. In diesem Jahr fuhr sie in den Shows größtenteils eine Triumph Street Tripple und wer hätte gedacht, dass man eine Triumph zu solchen Moves bewegen kann. Ich nicht!
Auf den Hamburger Motorradtagen gibt es für mich immer zwei Highlights.
1. Der Ducati Stand
Ich weiß nicht warum, aber ich liebe diese Italienischen Boliden. Sehr beeindruckend ist Ducatis Modellpflege bei der Monster. Kaum ein anderes Motorrad auf dem Markt bekommt jedes Jahr so viele schöne neue Sachen. Ob es ein neues Design ist, in Form von Aufklebern oder Lackierungen oder ein paar neue Krümmer und Endschalldämpfer. Die Monster gibt es mittlerweile in so vielen Varianten, dass man diese kaum zueinander in Bezug stellen mag. Ganz besonders habe ich mich auf die Ducati Streetfighter 848 gefreut.
Endlich mal draufsetzen und träumen! Die Streetfighter 848 unterscheidet sich äußerlich nicht von ihrer großen Schwester. Genau so Brutal und Passgenau fühlt sie sich an. Es wurde weder die Sitzhöhe noch der Schenkelschluss geändert. Wer also auf ein paar wenige PS verzichten kann, sollte sich die Streetfighter 848 mal ansehen. Sie ist ein paar Tausender günstiger als die Streetfighter 1098 und hat trotzdem noch 132 PS! Wunderschön ist, dass Ducati Matt-Schwarz als Serienfarbe eingeführt hat.
Ein dickes Lob an Ducati aus der Mannster Redaktion!
2. Harley Davidson Etage
Ihr fragt Euch sicher: Wie passt das denn zusammen? Italo-Sportler und Harley Davidson??? Und ich sage Euch, dass diese beiden Lager gar nicht so weit auseinander liegen. Bei beiden Herstellern geht es um Kraft, Anmutung und Tradition. Auf der Harley Etage erwarten den Besucher viele ausgefallene Custom Bikes. Von Chopper bis Cruiser, von V2 bis Rotax-Motor. Hier gibt es keine Grenzen. Auch ich habe eine neue Liebe gefunden, musste sie allerdings mangels Mitgift zurück lassen. Eine Wunderschöne Buell CR 1125 in Mattschwarz. Ihr merkt, die Tränen sind noch nicht getrocknet.
Natürlich gab es auch ein paar schöne Autos zu sehen. So konnte man ein par Dragster bestaunen und auch den ein oder Anderen US-Pickup Truck.
(c) HMT
(c) HMT
(c) HMT
Die 18. Hamburger Motorradtage waren wirklich schön und ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!
Ride On, Ray!
Vom 27. Bis zum 29. Januar 2012 heißt es in den Hamburger Messehallen wieder: Gentlemen Start Your Engines!
Und dieses Mal ist es ein ganz besonderes Event, denn die Hamburger Motorrad Tage (HMT) werden volljährig. Doch erwachsen sind sie schon lange, auf 30.000 Quadratmetern werden den Besuchern Action, Equipment und natürlich die neuesten Bikes gezeigt. Mannster treibt sich jedes Jahr auf den HMT herum, denn endlich kann man die Objekte seiner Begierde aus der Nähe sehen, sich draufsetzen und vergleichen. Nahezu alle großen und auch kleinen Motorradhersteller und Customizer aus der ganzen Welt präsentieren ihre Modelle.
Im hohen Norden der Republik gelten die Hamburger Motorrad Tage außerdem immer als Start in die neue Saison, auch wenn die letzte Wetterbedingt nie so richtig aufgehört hat. Es werden neue Pläne und Anschaffungen geplant und man trifft sich zum ersten Mal im neuen Jahr mit seinen befreundeten Bikern.
Mannster ist gespannt darauf die 2012er Modelle der Hersteller zu sehen wie die kleine Ducati Streefighter oder die neueGiXXer von Suzuki und noch vieles mehr.
Die Vorfreude steigt, auf die Messe und auf die neue Saison.
Alle Infos, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur HMT 2012 bekommt Ihr auf der Veranstallter-Seite www.hamburger-motorrad-tage.de
Ride On, Ray!
Es ist wieder die Intertionale Motorradmesse in Mailand auf der alle namenhaften Hersteller ihre neuen Modelle für 2012 vorstellen. Schon im Vorfeld der Messe waren so viele neue Modelle und Modelpflegen seitens der hersteller zu beobachten, dass die Messe in Mailand ein mega Event wird.
Während der letzten drei Jahre blieben technische und design Erneuerrungen meist aus. Für das Modelljahr 2012 habe sich die Hersteller aber nicht lumpen lassen und so sind einige interessante Bikes in Mailand am Start.
Honda wartet mit zwei Bikes für Fahranfänger auf, Husquarna präsentiert die Moab (einem Scrambler, wie er schöner nicht sein könnte) und Ducati präsentiert die neue 1199 Panigale.
MV Agusta – F3
MV Agusta – F3
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Mannster kann dieses Jahr leider nur aus der Ferne berichten, aber vielleicht passt es dann ja nächstes Jahr.
Die Lust am Biken vergeht natürlich nie und so können wir uns mit dem Stöbern durch die neuen Modelle den Winter ein wenig verkürzen.
Suzuki ist bekannt für urbane Motorleistung. Kaum ein anderer Hersteller ging dermaßen gewaltvoll in die Geschichte ein, wie Suzuki vor mehr als einem Jahrzehnt mit der Hayabusa. Für das Modelljahr 2012 hat Suzuki seinen Vorzeigerenner mit Straßenzulassung noch einmal überarbeitet: die Suzuki GSX-R1000!
Mit Erfahrungen direkt aus der Rennserie und einer gesunden Selbstverliebtheit an das eigene Design, geling es Suzuki einen optisch und technischen 1a Renner für das Modelljahr 2012 auf die Straße zu bringen. Liest man die Neuerungen der GSX-R1000, fällt sofort auf, dass es den Ingenieuren Um weniger Gewicht und eine erhöhte Agilität ging.
Der neue Auspuff ist eine 4 in 2 in 1 Anlage. Mal abgesehen von den neuen Verarbeitungsmöglichkeiten, würde hier schon im Vorhinein an Gewicht gespart, weil ein Endtopf wegfällt. Die neue Bremsanlage an der Gixxer stammt aus dem Hause Brembo.
Außerdem hat Suzuki die neue R1000 mit S-DMS ausgestattet, dem Suzuki Drive Mode Selector. Dem Fahrer stehen drei unterschiedliche Modi für die Motorcharakteristik zur Verfügung. Die Technik der schaltbaren Motorcharakteristiken setzt sich mittlerweile bei fast allen Herstellern durch und wird sich meiner Meinung nach in den nächsten Jahren noch weiter verbreiten.
Quelle: Suzuki
Quelle: Suzuki
Quelle: Suzuki
Quelle: Suzuki
Quelle: Suzuki
Technische Daten:
Bauart: 4-Zylinder 4-Takt Reihenmotor
Hubraum: 999 ccm
Leistung: 185 PS
Höchstgeschwindigkeit: über 200 km/h
Ab dem 1. Advent wird die neue SUZUKI GSX-R1000 bei ausgewählten Suzuki Händlern stehen.
Triumph ist spät dran mit den Veröffentlichungen der neuen Modelle für 2012. Nun legen die Briten aber gleich ein Triple hin.
Triumph Tiger Explorer
Ein komplett neues Modell wird die Triumph Tiger Explorer. Triumph verteilt 1200 ccm auf drei Zylinder und greift damit eindeutig die Platzhirschen der Reiseenduros BMW GS 1200, Ymaha Super Ténéré und KTM 990 Adventure an. Mit einem 17“ Hinterrad und einem 19“ Vorderrad ist die Tiger etwas mehr auf Straße ausgelegt und wartet mit technischen Rafinessen auf. Abschaltbares ABS gehört ebenso zur Ausstattung wie die Ride-by-wire Technologie zur Geschwindigkeitsregelung. Die Triumph Tiger Explorer ist etwas für den Massenmarkt. Triumph hatte in den Jahren 2010 und 2011 einen riesen Zuwachs in Deutschland und das werden sie mit der 1200 Tiger fortsetzen.
Triumph Steve MyQueen™
Sammler aufgepasst! Triumph hat mit den Rechteinhabern der Hollywood-Legende Steve McQueen, ein limitiertes Sondermodell der legendären Triumph Bonneville T100 kreiert. Heraus kam die Triumph Steve McQueen™. Die Steve McQueen™ kommt als Einsitzer mit schwarzem Gepäckträger daher. Gerade mal 1100 Stück werden weltweit auf den Markt kommen.
Triumph Speed Triple R
Mein persönliches Hightlight lasse ich mir natürlich bin zum Schluss. Das ist wie bei einem guten Essen, wo das beste Stückchen vom Filet als letztes verschpeist wird. So viel zu meinen kranken Essgewohnheiten
Die Speed Triple ist eins der wichtigsten Pferde im Stall von Triumph und ist bereits seit vielen Jahren ein Bestseller. Als einer der ersten serienmäßigen Streetfighter, konnte die Triumph Speed Triple überall auf der Welt begeistern. Nun kommt 2012 die exclusive Triumph Speed Triple R auf den Markt. Triumph mach es hier ähnlich wie schon zuvor bei der Street Triple und der Daytona 675 und wertet die Speed Triple mit Sonderausstattungen auf. Die Federelemente stammen komplett vom Spezialisten Öhlins, die Fünfspeichen-Leichtmetall-Schmiederäder aus dem Hause PVM. Die Street Triple R gibt es ab 2012 in den Farben Metallic Phantom Black und Crystal White als Blickfang dient der rote Heckrahmen.
Es wird also mächtig spannend im Jahre 2012, welcher Hersteller wird das Rennen wohl machen.
Hondas Fireblade wird 20 Jahre alt. Honda hat seine begehrte CBR1000RR für das Modelljahr 2012 etwas veredelt und schickt sie so in das 21. Jahr. Entwickelt wurde die Fireblade gleich für zwei Rennereignisse, das 24 Stundenrennen von Le Mans und die Superbike Weltmeisterschaft in Imola (Italien).
Die neue CBR1000RR bekommt ein paar feine neue features. Neben einigen Styling-Updates bekommt die Fireblade neue Federelemente die ein noch besseres Feedback an den Fahrer übermitteln sollen. Des Weiteren bekommt sie eine neue Einspritzanlage. Noch smoother, noch linearer soll sie das Superbike vorantreiben.
Eine weitere, optische Erneuerung sind die neuen 12 Speichen Felgen aus Aluminium, die das Handling erheblich erleichtern soll.
Was fürs Auge ist auch das neue Multifunktionale LCD Display. Ganganzeige, Rundenzeit, Tachometer und Drehzahlmesser. Durch Tastendruck, kann der Fahrer aus 4 unterschiedlichen Anzeigearten wählen.
Mir persönlich gefällt sie in Schwarz besonders gut, aber das ist ja zum Glück Geschmackssache. So wie sie da steht würde ich sie nehmen, nur das Heck müsste wie immer geändert werden.
UPDATE: DUCATI veröffentlicht Details über den Motor in der neuen Ducati 1198 Panigale (am Ende des Artikels)
Im Moment weiß man gar nicht, bei welchem Hersteller man als erstes hingucken soll. Es überschlagen geradezu die Vorstellungen der 2012er Modelle. Um so wichtiger ist es, dass wir uns entscheiden. Entscheiden was wir publizieren wollen und was nicht. Mannster steht für Männerträume, Wünsche und Meinungen, da liegt mir Ducati natürlich besonders am Herzen. In der letzten Woche stellten wir Euch bereits die neue, kleineDucati Streetfighter 848 vor. Jetzt wird es GRÖßER!!!
Mannster proudly announced the Ducati 1199 Panigale.
Ducati wird auf der Mailänder Motorradmesse vom 10. Bis 13. November die neue Superbike-Generation für 2012 der Öffentlichkeit präsentieren. Die Typenbezeichnung für das neue Superbike beinhaltet erstmals neben der Zahlenkombination, die einen Hinweis auf dem Hubraum gibt, auch einen Namen: Panigale. Borgo Panigale ist der Bologneser Stadtteil in dem Ducati seit Firmengründung beheimatet ist.
Ducati hat bereits einen ersten Video Teaser auf Youtube veröffentlicht. Leider erkennt man nicht besonders viel, aber das ist auch Absicht. Meine Neugierde ist geweckt und ich kann es kaum erwarten die ersten richtigen Fotos zu bekommen (die ich natürlich sofort an Euch weiter gebe). Die Silhouetten im Video sehen fantastisch aus.
Verschafft Euch einen ersten Eindruck im Video:
UPDATE: In Der Ducati 1198 Panigale wird der Weltweit stärkste 2-Zylinder stecken. Ducati nutz einen völlig neu konstruierten Motor mit dem Namen Superquadro. O-Ton Ducati: Lediglich das Zweizylinder-Motorenkonzept mit 90 Grad Zylinderwinkel und die desmodromische Ventilsteuerung wurden von den vorhergehenden Motoren übernommen.
Der neue Superquadro liefert 195 PS bei 10.750 U/min und 132 Nm bei 9.000 U/min.
Einfach nur Wahnsinn. Ich weiß noch nicht ob ich mich trauen soll die mal zur Probe zu fahren.
Schon lange wartet die Fachwelt auf den kleinen Streetfighter. Als die große Ducati Streetfighter 2008 auf den Markt kam, wurde die Messlatte für Power Naked Bikes eine ganzes Stück höher gelegt. Kaum ein anderer Werks-Streetfighter hat einen dermaßen aggressiven Look wie die Ducati. Wie immer verzichtete Ducati bei der großen Streetfighter auf technischen Schnick-Schnack. Bei einem so aggressiven Bike soll der Fahrer alles selber im Griff haben.
Bei der Ducati Streetfughter 848 wird es etwas anders. Der Motor der Streetfighter 848 wurde mit der 11° Technilogie ausgestattet, die schon bei der Diavel und der Multistrada verwendet wird. Diese sorgt für eine homogene Leistungsentfaltung bei der Streetfighter. Außerdem bekommt die Ducati Streetfighter die Ducati Traktionskontrolle (DTC) spendiert. Hört sich nach einer Ducati an, die mächtig Spaß machen wird! Im ersten Modelljahr können wir wählen zwischen Rot, Gelb und Matt-Schwarz.
2012 kann sie bestellt werden. Wir können sie allerdings schon ab November 2011 bei unserem Ducati-Händler bewundern.
Tag 1: Am letzten Wochenende hieß es für Ray Freiheit, Freizeit und Gas geben. Der Wetterbericht sagte für Samstag und Sonntag Sonne satt voraus und er hat sein Versprechen gehalten. Am Freitagvormittag ging die Reise los. Von Hamburg nach Bad Grund. Wohl bemerkt, der Wetterbericht hatte das schöne Wetter nur für Samstag und Sonntag angekündigt und leider stimmte auch die Prognose für den Freitag. Wie jede gute Motorradtour, startete meine in Zollenspiecker.
Die ersten 100km gab es Regen, Regen und noch einmal Regen! Das hält einen Mannster natürlich nicht auf. Zähne zusammen beißen und Gashahn aufdrehen. Die Tour ging durch die Lüneburger-Heide, über Celle und Hannover, Alfeld (Leine) und dann rüber in den Harz hinein. Mittlerweile war auch die Sonne draußen und hat mich etwas gewärmt. Die Strecke durch die Heide bis nach Alfeld kann man hervorragend auf der Bundesstraße 3 fahren, die sogenannte Ostsee-Alpen-Straße (Deutsche Ferienstraße). Bis auf das, zur Schnellstraße ausgebaute Zwischenstück zwischen Celle und Hannover, ist die Route sehr schön.
Im Bad Grund angekommen, checkte ich erst einmal in meiner Lieblings Pension,Rheingold Pension Garni, wurde ich erst einmal mit einem kühlen Pils für mich und Kettenspray für mein Mopped empfangen. Die Pension ist wirklich super und so freundliche Gastgeber findet man sonst nirgends. Nachdem die Kette und meine Kehle geschmiert waren, wurde meine Maschine in die Garage geschoben und ich konnte endlich aus meinen immer noch nassen Klamotten raus. Mittlerweile war der Himmel strahlend blau und ich musste erst einmal in den Ort um etwas zwischen die Kiemen zu bekommen.
Tag 2: Am nächsten Tag stand dann das eigentlich Event des Wochenendes an: Ab in die Berge und Biken was das Zeug hält. Ich war alleine unterwegs und beschloss komplett ohne Navi und Karte zu fahren. Ich guckte lediglich zwischendurch auf mein iPhone um zu wissen wo ich bin. Diese Entscheidung war die beste, die ich an diesem Wochenende getroffen habe. Auf keiner meiner bisherigen Harztouren, bin ich so geile, kleine und leere Straßen gefahren. Ich meine keine Schotterwege, ich fahre ja eine Supermoto. Nein, denn die meisten Querverbindungen zwischen den Orten werden auf den Navis nicht genutzt und so kommt es, dass sie fast leer sind weil die meisten mit ihrem Navi diese wunderschönen Straßen umfahren. Jungs, da habt Ihr echt Pech gehabt, ihr habt was versäumt! Schlecht für Euch, gut für mich.
Meine Favoriten des Wochenendes:
1. Sieber – Die unscheinbare L521, von Herzberg nach St. Andreasberg führt durch das Siebertal, Sieber rauf nach St. Andreasberg. Diese Strecke ist mein absoluter Sieger des Wochenendes! Enge Kurven, gute Straße, eine unglaublich schöne Natur und (wie soll es anders sein) leer! Die Wirtin sagte mir, dass diese Strecke auch in keinem Touren-Guide steht, gut für mich, schlecht für Euch. Ein MUSS, wenn man im Harz ist. Scheißt auf den Kyffhäuser, mit den ganzen bekloppten Kiddies die da Ihr Leben riskieren. Richtige Biker fahren durch das Siebertal.
2. Hahnenklee – Lautenthal kennt eigentlich noch jeder, weil dort die Strecke nach Seesen über den Sternenplatz abgeht, aber fährt man in die Andere Richtung, über die L516 zum Hahnenklee, bekommt man eine sehr schöne und leere Strecke geboten.
3. Oderberg – Auch die Strecke über den Oderberg nach St. Andreasberg ist Navi-Fahrer frei. Starke Steigung und eine Kurve und Kehre nach der anderen. In St. Andreasberg kommt man direkt am Roten Bären raus, dort gibt es Essteller große Windbeutel. Absolute Kaffeepausen-Empfehlung!
Natürlich gibt es noch reichlich schöne Strecken, wenn man von Braunlage durch Elend und Sorge fährt und weiter bis nach Bad Sachsa, hat man auch wunderbar schöne Straßen.
Tag 3: Abreise! Warum vergehen die schönen Wochenenden immer so schnell? Noch ein paar Runden im Harz gedreht, ging es Vormittags über den Sternenplatz, Seesen zurück nach Alfeld und dort auf die B 3. Diesmal, zum Glück, trocken und warm nach Hamburg.
Ich kann es kaum erwarten wieder in den Harz zu kommen, die Kurven rufen mich förmlich (Angstrand??? Kenn ich nicht! Hab ich nicht!). Viele vergessen, dass wir Nordlichter den Harz direkt vor der Tür haben und dort die herrlichsten Berge und Kurven auf uns warten, viele schweifen in die Ferne. Warum?
Letzte Woche verstarb der Kopf des Detlev Louis Konzerns Stephan Louis. Die Louis Filialen sind der Anlaufpunkt für jeden Biker in den Großstädten. Nun ist der Mann hinter den Kulissen wegen Herzversagen verstorben. Der Hamburger wurde nur 57 Jahre alt.