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‘Film & Fernsehen’ Artikel

Film Tipps für Männer

The Dark Knight Rises: 3. Trailer draussen!

… und noch immer keine genauen Infos zur Story des hoch erwarteten 3 Batman-Film von Christopher Nolan!

Aber eins wissen wir mit Sicherheit:

DER FILM FETZT!!!

Wir freuen uns drauf und können es kaum noch erwarten!!!

Fotocredits: Warner Brothers

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Neu im Kino: Project X

Project X – Die Party von der du nicht mal zu träumen wagst!

Project X

(c) Warnerbros

Hallo Mannster Fans, hallo Film Fans! Am 03. Mai 2012 startet mal wieder ein richtiger Kracher im Kino und wie gemacht für einen klasse Männerabend: Project X

Produziert wurde Project X von Hangover Regisseur Todd Philipps und dass verspricht Party, Trash und jede Menge gute Laune.

In „Project X“ möchten drei eher langweilige Zwölftklässler endlich aus ihrem Schattendasein treten und denken sich nichts böses dabei.

Wir inszenieren eine Party, von der wir noch unseren Enkeln erzählen werden!

Doch wie sich diese Party dann tatsächlich entwickelt, übertrifft selbst ihre tollkühnsten Erwartungen. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, während Träume wie Seifenblasen zerplatzen, weiße Westen böse Flecken bekommen und Märchen sich zu Legenden entwickeln. Project X sollte Eltern und Ordnungshütern auf der ganzen Welt als Warnung dienen. Die Party und auch das Leben der drei Jungs laufen komplett aus dem Ruder und so wird Project X für uns zum Kino-Tipp im Mai.

Darsteller:

THOMAS MANN

JONATHAN DANIEL BROWN

OLIVER COOPER

DAX FLAME

KIRBY BLISS BLANTON

ALEXIS KNAPP

MILES TELLER

Trailer

Project X

(c) Warnerbros

Die Mannster Movie-Redaktion ist sehr gespannt auf Project X und freut sich auf einen bierreichen Abend im Kino.

Watch On, Ray!

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TV-Tipps zum Wochenende

Mannster TV-Tipps zum WochenendeHallo liebe Mannster Fangemeinde. Es ist wieder Wochenende und somit Zeit für die Mannster TV-Tipps!

xXx – Triple X (Freitag 27. März)

Männerfilme sind rar gesät, am Freitag 27. März haben wir jedoch Glück. Der Kracher xXx – Triple X läuft um 20:15 auf ProSieben.

Der Extremsportler Cage – alias Vin Diesel – gerät als Übergangs-Geheimagent zwischen die Fronten von Terroristen. Legendär: Der Auftritt von Rammstein im Film. Sie performen Feuer Frei im Klub der Terroristen. Böse Musik für böse Jungs ;-)

xXx2 – The Next Level (Samstag 28. März)

SUPER!!! Am Freitag der erste Teil und am Samstag gleich der Nachfolger. Vorweg sei gesagt: xXx2 – The Next Level kommt nicht an den ersten Teil heran. Diesmal übernimmt die Rolle des rekrutierten Bösewichts nicht Vin Diesel, sondern Ice Cube. Dieser mach seine Sache nicht schlechter, das Drehbuch kommt einfach nicht an das des ersten Teils heran. Trotzdem muss Mann auch diesen Film gesehen haben. Am 28. März 20:15 auf ProSieben.

Rocky III – Das Auge des Tigers (Sonntag 29. März)

Der Film aus dem Jahre 1982 reißt immer noch mit! Sylvester Stallone als Rocky kämpft gegen Mr. T, alias Clubber Lang. Der wohl berühmteste Spuch auch dem Film von Clubber Lang: Totes Fleisch!

SUUUUPER! Am 29. März 20:15 auf RTL2.

Wie ich finde, ein sehr ergibiges Männerfilmwochenende, wenn wir denn dazu kommen und auch die Fernbedienung in die Hand bekommen.

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NEU auf BluRay und DVD: LET ME IN

Heute erscheint ein neuer, lohnenswerter Vampirfilm auf BluRay und DVD.

LET ME IN

Da der Film eine Vorgeschichte hat, wollen wir Euch diese natürlich nicht vorenthalten.

Im Jahr 2004 wurde in Schweden ein Roman mit dem Titel Låt den rätte komma in  (in dt. ungefähr “Lass den Richtigen hinein”) veröffentlicht. Der Roman stammt aus der Feder von John Ajvide Lindqvist. Seine Geschichte spielt Anfang 1980 in Stockholm und handelt vom 12jährigen Oskar. Seine Eltern leben in Scheidung und in der Schule wir er von Mitschülern regelmässig gehänselt.
Als eines Nachts im Nachbarhaus die gleichaltrige Eli mit “ihrem Vater” Hakan einziehen, ahnt Oskar noch nichts von ihrem dunklen Geheimnis.
Die deutsche Ausgabe des Buches erschien im Jahr 2007. Ausserdem war der Roman mehrere Monate in den Bestsellerlisten von Stern und Spiegel vertreten.

2008 wird der Roman von Thomas Alfredson unter dem Originaltitel verfilmt.
Als Setting dient eine Wohnsiedlung im winterlichen Blackeberg (Stockhom). Hier lebt der 12jährige hellhäutige Oskar mit seiner Mutter. Da seine Eltern sich scheiden lassen und Oskar von seinen Mitschülern drangsaliert wird, kapselt er sich vollkommen ab. Bis weit nach Sonnenuntergang sitzt er auf dem Spielplatz im Hof der Siedlung und genießt Süssigkeiten, die er mit geklautem Geld von seiner Mutter ergaunert hat. Eines Nachts ziehen die gleichaltrige Eli und der Rentner Hakan ins Nachbarhaus ein.
Bei einem seiner abendlichen Besuche auf dem Hof, trifft Oskar auf die blasse und barfußige Eli. Oskar findet Elis Verhalten sehr seltsam, fühlt sich aber dennoch sofort zu ihr hingezogen und freundet sich mit ihr an. Eli erwidert die Freundschaft nach kurzem Zögern. Schon bald kommunizieren die beiden Kindern durch die Wand via Morsezeichen, während in der Nachbarschaft seltsame Morde geschehen …

Der Film war einer der Überraschungshits des Jahres und brachte neben diversen Festivalpreisen jede Menge positives Kritikerfeedback ein.
Daher wurde direkt Ende 2008 bekannt gegeben, dass Hollywood sich um ein passendes Remake bemüht und den Cloverfield-Regiesseur Matt Reeves wird mit der Umsetzung betraut.
Ein Aufschrei geht durch die Filmgemeinde: hat der Originalfilm sowohl Kritiker und Fans überzeugt, gelten Hollywoods Remakes in Fachkreisen doch eher als seelenlose Geldmaschinen, die für ein breites Publikum gestrickt werden. Häufig geht der Charme des jeweiligen Originals komplett verloren und bringt den wahren Filmfan fast zum weinen.

Im Remake aus dem Jahr 2010, wurde die Handlung natürlich nach Amerika verlegt. Die Story spielt Anfang der 80er Jahre, im verschneiten Los Alamos in New Mexico und handelt nun vom Aussenseiter Owen. Owen wird von seinen Mitschülern drangsaliert und flüchtet sich ebenso in seine eigene Welt mit Süssigkeiten, Rachegedanken und Traurigkeit. Eines Nachts ziehen Abby und ihr großväterlicher Begleiter in die Nachbarwohnung …

Als ich im letzten Jahr eher am Rand mitbekommen habe, dass der Film “Let me in” in den deutschen Kinos startet, war mir im ersten Moment gar nicht bewusst, um was für einen Film es sich handelt. Dann sah ich den ersten Trailer und ich dachte “Das kennst Du doch! Hat Hollywood es doch getan?!”
Ja, hatten sie. Ich hatte vollkommen aus meinem Kopf gestrichen, dass HW an einem Remake des schwedischen Meisterwerks “So finster die Nacht” arbeitete.
Aber da konnte der Film ja nichts für – also landete das US-Remake auch auf der Merkliste.

Let me in“, so der Titel des US-Remakes, startete im letztenDezember (2011) in den deutschen Kinos und heute liegt uns die passende DVD vor.

Was kann man an dem Remake eines richtig guten Films, mit guter Idee, Erzählweise, düsteren und bedrückenden Bildern alles falsch machen? Richtig: so ziemlich alles!
Let me in” macht es daher anders: er macht alles richtig! Denn: die oben aufgeführten Punkte wie Erzählweise, düstere und bedrückende Bilder werden auch im Remake sehr gut eingesetzt.
Ferner legt der Film wert darauf, den unterschwelligen Horror in den Vordergrund zu stellen. Sicher gibt es die ein oder andere Splattereinlage, aber alles dient dem Erzählfluss und wirkt in keiner Einstellung als Mittel zum Zweck! Das düstere Setting der Wohnsiedlung im tiefen Winter, die vorwiegend in der Dämmerung/ Nacht spielende Handlung und allen voran die beiden Darsteller von Owen und Abby machen den Film zu einem sehenswerten Genuss.

Die 15jährige  Chloe Moretz spielt die junge Vampirin in beeindruckend realistischer Art und Weise. Geschickt umgarnt sie ihren Filmpartner, spielt die kindliche Naivität einer 12jährigen und gleichzeitig sagen ihre Augen “ich bin ein Monster”. Habe ich ihre Leistung bereits in KickAss bewundert, so muss ich jetzt sagen: DER WAHNSINN, die Kleine! Also wenn sie nicht die Rolle der Carrie im – TÄTÄTÄ – geplanten Remake bekommt, weiß ich es nicht!
Aber auch Kodi Smit-McPhee spielt die Rolle des Aussenseiters hervorragend! Traurigkeit, Angst und Freude sind bei ihm nicht nur gespielt, sondern werden gelebt.
Beide zusammen ergeben eine neue Art von Coming-Of Age Darstellung, die ich so in noch keinem Hollywood-Schinken bewundern durfte. Gerade die Darstellung dieser jungen ersten Liebe, eingebettet in der Dramatik, dass diese Liebe eigentlich keine Zukunft haben kann, geben dem Film das gewisse Extra und heben ihn von anderen Filmen ganz klar ab.
Im Fokus der Bilder stehen eindeutig die beiden Charaktere und ihre langsam entwickelnde Beziehung zueinander. Der Film selber zeigt Erwachsene nur kurz, um die Geschichte voran zu treiben oder sogar komplett gesichtslos, um nicht von den beiden Hauptcharakteren abzulenken (Stichwort: Owens Mutter – auf gar keinen Fall das Gesicht zeigen, um nicht das Hauptaugenmerk auf Owens Hintergrundgeschichte zu legen).

Wer hier allerdings eine actionlastige Vampirerzählung erwartet, ist hier vollkommen falsch.
Let me in” ist eine ruhige Erzählung über Aussenseiter, das Erwachsen-werden, die erste Liebe, eingebettet in einen Vampirmythos, der alles miteinander verbindet, was Vampirgeschichten ausmacht: Blut, übermächtige Kräfte, tödliches Sonnenlicht und natürlich die Tatsache, dass man einen Vampir ins Haus bitten muss. Er/ sie darf nicht ohne Aufforderung in die eigenen vier Wände … was passiert wenn er ungebeten über die Schwelle tritt: auch das sehen wir endlich mal in diesem Film!

Die vorliegende DVD macht einen grundsoliden Eindruck. Gerade auf wenn man die Bildqualität einer Blu gewöhnt ist, muss ich doch gestehen, dass das Bild auch hier sehr ausgewogen und scharf wirkt. Sprachausgabe ich wahlweise in deutsch oder englisch 5.1 Dolby Digital. Als zusätzliche Features bekommt der Käufer ein Making Of, Audiokommentare und wirklich sehenswerte, unveröffentlichte Szenen. Aber wie immer gilt: aller erst im Anschluss des 116 minütigen Hauptfilm ansehen. Die Features auf DVD und BluRay sind übrigens identisch. Der Film hat eine FSK 16 Freigabe, diese ist auch vollkommen legitim und in Ordnung.

Ach – einer der wichtigsten Punkte überhaupt!
Der Film erscheint unter der Schirmherrschaft der berühmten “Hammer-Films“!
Der Filmfan freut sich darüber umso mehr. Ist Hammer-Films doch seit den 30er Jahren eines der berüchtigten Film-Labels im Bereich der Horror-Gothic Filme. Zahlreiche Filmklassiker wie diverse Dracula-Filme mit Peter Cushing und Christopher Lee sind hier produziert worden. Im Jahr 79 erschien mit “Tödliche Botschaft” der letzte Film aus dieser legendären Filmschmiede.
Im Jahr 2007 wird das Produktionsstudio unter der Leitung des niederländischen Produzenten John de Mol mit dem einfachen Namen “Hammer” wieder reanimiert. “The Resident” war 2010 der erste Film aus dem Hause “Hammer” in dem auch Christopher Lee ins Traditionsstudio zurück kehrte.
Aber das nur so am Rande …

Schaut Euch jetzt erstmal “Let me in” an. Der Film lohnt sich!

Die DVD und BluRay erscheinen heute, am 19.April 2012.

Fotocredits: Universal

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Besonderer Film-Tipp zum Wochenende: Arschkalt

Meine lieben Filmfreunde!

Es ist mal wieder kalt und nass draussen, das TV-Programm lässt Euch völlig kalt und auch die typische Videothekenkost lässt Euch das Blut in den Adern gefrieren?

Dann greift doch mal zu einer deutschen Produktion!

Da seid Ihr strikt gegen?
Oh Mann, ich hoffe ich kann Euch eines Besseren belehren! Denn selten habe ich bei einem deutschen Film so sehr lachen müssen aber auch das ein oder andere Mal schlucken müssen.

Ich rede von “Arschkalt”, dem ambitionierten neuen Film vom Nachwuchsregiesseur André Erkau.

Im Film geht es um den Einzelgänger Berg (Herbert Knaup), einem Lieferanten für Tiefkühlkost, der seine Kunden hasst, nachts nicht schlafen kann, ein Miesepeter vor dem Herren ist und alles und jeden ignorant behandelt. Früher hat er mal die Firma seines alten Herren übernommen und noch immer gaukelt er ihm den Besitz vor wenn er in einmal wöchentlich im Altersheim besuchen kommt.
Durch einen ungemein blöden Zufall und wegen der Forderung seiner neuen holländischen Chefin Lieke van der Stock (Elke Winkens), wird der Tollpatsch Moerer (Johannes Allmayer) sein neuer “Partner”. Und den wird er erst wieder los, wenn er ihn zu einem richtig guten Verkäufer gemacht hat. Ein nahezu unmögliches Unterfangen.
Doch nach und nach taut auch der eisigste Fisch auf und Berg beginnt über sein Leben und über seine Zukunft nachzudenken.

Ich bin nicht wirklich ein Freund deutscher Produktionen. Zum einen liegt es am Design, an Bildkomposition, schlechten Dialogen, die sich zu sehr nach “auswendig gelernt” anhören oder aber an dem ewig gleichen Gesichtern der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.
Das mag auch bei “Arschkalt” der Fall sein und doch verhält es sich hier anders. Ich habe sofort den mies gelaunten Charakter Berg ins Herz geschlossen. Wie er mit Kunden umgeht, um seine Artikel zu verkaufen, wie er die Kollegen mißachtet oder immer einen trockenen, arroganten Spruch auf den Lippen hat, das gefiel mir einfach. Als ihm dann der Chaot Moerer zur Seite gestellt wird und damit seine Routine durcheinander gerät, macht es Spaß zu sehen wie er mit der neuen Situation umgeht.
Ausserdem sehen wir, dass Berg nicht der harte Knochen ist, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Er besucht regelmässig seinen alten Herren im Altersheim. Diesem gehörte eine Fabrik, die er seinem Sohn zum Antritt des Ruhestandes überlassen hat. Berg bringt es einfach nicht übers Herz seinem Vater die Wahrheit über den Verlust der Fabrik zu sagen. Nach wie vor gaukelt er ihm vor, Besitzer des gut laufenden Betriebes zu sein. Als sein Vater seinen Geburtstag in der Fabrik feiern will, steht also das nächste Problem für Berg an. Zu guter Letzt fängt es an zu knistern zwischen Berg und seiner Chefin. Damit ist das Chaos perfekt. Zum Glück ist die Situation durch die diversen Umstände absolut chaotisch – das rettet den Film vor der typisch deutschen Schnulzenmentalität der deutschen TV-Landschaft.
Herbert Knaup
verkörpert den Charakter Berg geradezu realistisch. Die Rolle scheint ihm auf den Leib geschrieben zu sein. Der Zynismus macht Riesenspaß und die Darstellung ist durch die Bank gut. Gerade auch die Beziehung zwischen Berg und seinem Vater wird glaubhaft wiedergespiegelt. Beide belügen sich gegenseitig, um den anderen nicht zu verletzen und trotzdem hatte man jederzeit das Gefühl, dass beide das Geheimnis des anderen genau kennt und hier einfach nur das Spiel mitspielt. Genau diese Szenen zwischen Vater und Sohn ließen mich das ein oder andere Mal schlucken … man sieht ja unweigerlich Parallelen zum eigenen Leben.
Der Tollpatsch, Lebenskünstler und Chaot Moerer wird gespielt von Johannes Allmayer, der dem deutschen Fernsehpublikum, trotz seines jungen Alter, aus diversen TV-Produktion bekannt sein sollte. Ausserdem spielte er eine Rolle in dem von Kritikern gelobten “Vincent will meer”. Auch Allmayer scheint die Rolle auf den Leib geschrieben zu sein. Nicht selten konnte ich mit Berg mitfühlen und hätte Moerer gerne aus dem fahrenden Auto katapultiert. Und trotz seiner Leichtigkeit oder gerade deshalb, hat auch Moerer Probleme im Leben, die auch endlich mal glaubhaft rüber gebracht werden.
Und glaubt mir: ich muss ne Menge deutschen Kram gucken, den ich nicht sehen will …
Elke Winkens als holländische Chefin der beiden war auch durchaus sympathisch anzusehen. Trotzdem glaube ich im Nachhinein, dass dieser Charakter nur eingebaut wurde, um auf ein Happy End des Filmes hinzuarbeiten. Den nach den gut 85 Minuten heißt es typisch deutsch wieder “Ende gut, alles gut”.

“Arschkalt”spielt bei im hohen Norden auf dem platten Land. Es gibt zwischendurch schöne Landschaftsaufnahmen zu sehen und das niedliche Kleinbürgertum, mit allen Facetten des Lebens gibt es zu bestaunen. Das Bild der vorliegenden DVD ist dabei klar und schön scharf. Was hier besonders hervorzuheben ist: die Schauspieler wurden nicht wirklich beschönt. Es gibt kaum auffälliges Make-Up, was den Film vielleicht noch realistischer erscheinen lässt und die Personen glaubhafter macht.

André Erkau, der ja bereits mit diversen Filmpreisen ausgezeichnet wurde, hat uns hier eine schöne, jederzeit realistische Komödie über Menschen, Ihr Leben und Verhalten, Ihre Beziehung und abstruse Lebenssituation geliefert, die mit jeder Minute Spaß macht, nie langweilig oder aufgesetzt wirkt und einfach irgendwie “schön” ist.
Mit produziert wurde der Film, neben bekannten deutschen Filmförderungen von ZDF und Arte. Den Vertrieb für die Heimkinoauswertung übernimmt hier Warner Home Video Germany

Die DVD enthält den Hauptfilm in sauberen Dolby Digital 5.1, ein Making Of mit Herbert Knaup, extrem witzige Outtakes, Kino- und TV-Trailer, das Musikvideo “Nur die Liebe lässt uns leben”, dem Titelsong des Films und zu guter Letzt ein informatives Interview mit dem Regiesseur André Erkau.

Veröffentlicht wurde der Film bereits am 30.03.2012 – gibt es also bereits überall zu kaufen oder in der Videothek Deiner Wahl!

Mannster sagt: Endlich wieder eine deutsche Produktion, die sich lohnt anzuschauen! Absolute Empfehlung! Unterstützt diese Produktion, die hat es verdient!

Für weitere Informationen gibt es
Website: http://www.arschkalt-derfilm.de/
Facebook: https://www.facebook.com/arschkaltderfilm
Youtube: http://www.youtube.com/arschkaltderfilm

Fotocredit: NFP / WÜSTE Film 2011, Marion von der Mehden

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G. I. Joe: Die Abrechnung

G.I. JOE: DIE ABRECHNUNG - The Rock

Diesen Sommer – am 19. Juli 2012 – kommt der zweite Teil des Action-Krachers G.I Joe in die deutschen Kinos.
Schon der erste Teil war grandios und bot eine actionreiche Kinounterhaltung. Mannster hat die ersten offiziellen Bilder für Euch parat.

Inhalt

G.I. JOE: DIE ABRECHNUNG

Das G.I. JOE Team ist zurück und setzt zu seiner zweiten, actiongeladenen Mission an! Unter neuer Führung durch den legendären Roadblock (Dwayne ‚The Rock’ Johnson) sind die Elite-Spezialisten um Captain Duke (Channing Tatum) nicht nur der feindlichen Organisation Cobra weiter auf der Spur, sie müssen sich plötzlich mit einer ganz neuen Bedrohung auseinandersetzen: Die eigene Regierung wurde von Cobras Anführer Zartan (Arnold Vosloo), der sich mit Storm Shadow (Byung-hun Lee) und Firefly (Ray Stevenson) starke Unterstützung gesichert hat, infiltriert und startet nun eine erbarmungslose Jagd auf die Elitetruppe. Vom Weißen Haus weht das Banner des Bösen und einzig Roadblock und Captain Duke sind übrig geblieben, um den zerstörerischen Machenschaften des übermächtigsten Gegners, den sie je hatten, ein Ende zu setzen. Mit der knallharten Unterstützung einer Legende stellt sich die Elite-Einheit dem Kampf um die Zukunft der Menschheit: General Joe Colton (Bruce Willis) eröffnet die gnadenlose Jagd auf den Feind… und der Tag der Abrechnung naht!

(c) Paramount Pictures

Ein Action Film in Bestbesetzung erwartet uns also diesen Sommer. The Rock und Bruce Willis versprechen schon mal beste Unterhaltung.

G. I. Joe: Die Abrechnung – Ich freue mich auf die Fortsetzung, den ersten Teil fand ich spitze!

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Neu im Kino: ZORN DER TITANEN

Heute – am 29. März 2012 – startet der Fantasy Knaller ZORN DER TITANEN in den deutschen Kinos.

ZORN DER TITANEN

(C) 2012 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND LEGENDARY PICTURES FUNDING, LLC

Uns erwartet ein HAMMER Action Spektakel mit Ralph Fiennes, Liam Neeson und Sam Worthington

ZORN DER TITANEN Liam Neeson

(C) 2012 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND LEGENDARY PICTURES FUNDING, LLC

Inhalt

In „Zorn der Titanen“ setzen Sam Worthington, Ralph Fiennes und Liam Neeson den Krieg der Götter fort – diesmal unter der Regie von Jonathan Liebesman.

Zehn Jahre nach dem heldenhaften Sieg über den monströsen Kraken möchte der Halbgott Perseus (Worthington) – Sohn des Zeus (Neeson) – ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines zehnjährigen Sohnes Helius führen.

Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft. Denn weil sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren die Götter ihre Macht über die eingekerkerten Titanen und ihren grimmigen Anführer Kronos, den Vater der schon ewig herrschenden Brüder Zeus, Hades (Fiennes) und Poseidon (Danny Huston). Das Triumvirat hat den mächtigen Vater vor langer Zeit gestürzt – inzwischen vermodert er in den finsteren Abgründen des Tartarus: Dieses Verlies liegt tief in den Gewölben der Unterwelt verborgen.

ZORN DER TITANEN

(C) 2012 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND LEGENDARY PICTURES FUNDING, LLC

Perseus kann sich seiner wahren Berufung nicht entziehen, als Hades zusammen mit Zeus’ göttlichem Sohn Ares (Édgar Ramírez) die Seiten wechselt und mit Kronos intrigiert, um Zeus in eine Falle zu locken. Je offensichtlicher Zeus in seiner göttlichen Kraft schwächelt, desto mehr erstarken die Titanen, bis schließlich die Hölle auf Erden losbricht.

Perseus bittet die Kriegerkönigin Andromeda (Rosamund Pike), Poseidons Sohn, den Halbgott Argenor (Toby Kebbell), und den gefallenen Gott Hephaestus (Bill Nighy) um Unterstützung, bevor er sich mutig auf die gefährliche Reise in die Unterwelt begibt, um Zeus zu befreien, die Titanen zu stürzen und die Menschheit zu retten.

Trailer

Ab Heute heißt es in deutschen Kinos also wieder achtung Epos!

Zorn der Titanen wird uns mit unglaublichen Bildern beglücken, ich freue mich!

Links zum Film

Facebook: http://www.facebook.com/ZornDerTitanen.de

Homepage: http://www.ZornDerTitanen.de

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NEU im Kino: Ruhm (+ Gewinnspiel!)

Heute, dem 22.März 2012 startet die erste Romanverfilmung von Daniel Kehlmann in den deutschen Kinos: Ruhm

In der Tragikomödie geht es um grundverschiedene Charaktere, die dennoch in der heutigen, vernetzten Welt irgendwie miteinander verbunden sind.

Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen:
Der Elektroingenieur Joachim Ebling (Justus von Dohnányi) legt sich ein neues Handy zu und bekommt seltsame Anrufe, die einem anderen gelten. Doch nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität und beginnt ein Leben in zwei Welten.
Der Filmstar Ralf Tanner (Heino Ferch) hat die Nase voll von seiner Berühmtheit. Als er von einem auf den nächsten Tag keinerlei Anrufe mehr bekommt ist für ihn die Chance gekommen seiner Bekanntheit zu entfliehen.
Die sterbenskranke Rosalie (Senta Berger) sucht Hilfe bei einem schweizer Sterbehilfeverein. Aber will sie sich hier wirklich beim Sterben helfen lassen?
Der Schriftsteller Leo Richter (Stefan Kurt) macht eine Lesereise durch Südamerika. Begleitet wird er von seiner Freundin Elisabeth (Julia Koschitz), deren größte Angst es ist, eines Tages in einer von Leos Geschichten aufzutauchen. Dagegen steht der Internetblogger Mollwitt (Axel Ranisch), dessen größter Wunsch es ist in einer Geschichte mitzuspielen, um endlich die Romanfigur Lisa Gaspard kennen zu lernen.
Parallel begibt sich die Autorin Maria Rubinstein (Gabriela Maria Schmeide) anstelle von Leo Richter auf eine Schriftstellerrundreise durch den ehemaligen Ostblock und gerät hier in eine gespenstische Odysse. Ihr Ehemann und Abteilungsleiter eines großen Mobilfunkkonzerns Klaus Rubinstein (Thorsten Merten), der sie schon seit einiger Zeit betrügt, muss sich am Ende doch um den Verbleib seiner verschollenen Ehefrau kümmern

So verschieden die Charaktere und ihre Leben auf der ersten Blick wirken, desto enger sind ihre Schicksale und ihre Zukunft miteinander verbunden.

Der Roman “Ruhm” stammt aus der Feder von Daniel Kehlmann (Die Vermessung der Welt) und hat sich allein im deutschsprachigen Raum rund eine halbe Millionen Mal verkauft. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und geschickt die einzelnen Charakterepisoden zusammen geführt hat.

Daniel Kehlmann über den Film:
„Isabel Kleefelds Verfilmung meines Romans ,Ruhm’ hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Schauspieler sind großartig und der Film eine phantasievolle, kluge und sowohl getreue als auch künstlerisch selbstständige Umsetzung des Romans. Ein wunderbarer Film, für mich eine Ehre und eine große Freude.“

Der Autor ist also mehr als zufrieden.

Gerade die prominent besetzten Charakteren und ihre großartigen schauspielerischen Leistungen machen den Film zu einem besonderen Leckerbissen.
Die Zusammenarbeit von WDR, Degeto, ARTE, ORF und SRF wurde gefördert von der Film und Medien Stiftung NRW, DFFF, Eurimages, ÖFI, FFA, Züricher Filmstiftung, BKM und MEDIA.
Gedreht wurde u.a. in Köln, Zürich, Buenos Aires, Kiew und Mexico. Die Produktionsfirma Little Shark Entertainment war bereits für die deutschen Topp-Filme “Das Wunder von Bern” und “Deutschland, ein Sommermärchen” verantwortlich. Ob die Produzenten auch andere Themen ausser Fußball können, davon kann sich jeder Interessierte ab heute, den 22. März 2012 selbst ein Bild machen. “Ruhm” gibt es neu im Kino.

Die Story klingt ganz gut, das werde ich mir mal ansehen.

Dank der Kollegen von Voll:Kontakt können wir drei Mannster-Fans mit Daniel Kehlmanns Roman beglücken!

Bitte beantwortet dazu folgende Frage:
Die Schauspielerin Senta Berger hat im Jahr 1960 an der Seite von Heinz Rühmann in einem bekannten Film mitgespielt. Die Dreharbeiten fanden damals in Wien statt. Wie heißt der berühmte Film über einen Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee im ersten Weltkrieg?

Bitte schickt Eure Antwort bis zum 01.04.2012 an gewinnspiel@mannster.de
Wir verlosen die drei Romane unter allen richtigen Einsendern.

Viel Spaß im Kino

Fotocredits: billy & hells, RoRoRo, Warner Bros. & NFP marketing & distribution GmbH

 

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The Thing – Passendes Prequel?

Wir haben euch ja bereits vorbereitet (siehe hier und da): Heute ist es endlich soweit!

Die lang erwartete Fortsetzung des Sci-Fi Horrorklassikers “Das Ding aus einer anderen Welt” erscheint auf DVD und BluRay in den Läden.

THE THING

Sicherlich gibt es gerade in den englischsprachigen VÖ-Ländern ein klein wenig Irritationen mit dem Titel. Heißt er doch genauso wie der 82er Film im Original. Was solls … bei uns hieß Carpenters Thing damals anders.

Mannster hatte bereits Gelegenheit das fertige Produkt ausgiebig anzuschauen und für Euch zu testen.

Dank der zuständigen Promotionagentur Voll:Kontakt können wir Euch sogar ein schickes “The Thing” Gewinnpaket zur Verfügung stellen – dazu später mehr.

Jedem aufmerksamen “Ding”-Fan ist natürlich nicht entgangen, dass “The Thing” keine Fortsetzung des 82er “Thing” darstellt, sondern die Vorgeschichte zum Carpenter-Film erzählt.

Für diejenigen unter Euch, die nicht genau Bescheid wissen:
1982: irgendwo in der Arktis gibt es eine norwegische Forschungsstation. Einige der Norweger sind auf dem Weg eine unnatürliche Signalquelle zu erforschen, als das Unglück passiert. Die drei stürzen mitsamt Schneeraupe in eine Gletscherspalte. Doch der Sturz dauert nicht ewig und die Schneeraupe bleibt stecken. Was die drei im Scheinwerferlicht zu sehen bekommen, ist schier unglaublich: Sie finden tief im Eis verborgen eine riesengroßes Ufo.
48 Stunden nach diesem Fund bekommt die amerikanische Paläontologin Kate Lloyd Besuch von einem alten Freund, der mittlerweile für einen angesehenen Wissenschaftler arbeitet. Von ihm wird Kate überredet an einer einzigartigen Expedition und Forschung an einer Kreatur teilzunehmen. Kate überlegt nicht lange, nutzt die Chance und man macht sich auf den Weg.
Kaum in der Station angekommen geht es auch schon zur Ausgrabungsstätte wo die Norweger ihren Fund kaum fassen können. Unweit des Ufos ist ein nicht-menschlicher Körper im Eis eingefroren. Das Forscherteam entschließt sich einen Eisblock rund um die Kreatur auszuschneiden, damit die Kreatur in der sicheren Umgebung der Station ausgiebig untersucht werden kann.
Doch während die Wissenschaftler ausgelassen ihren Fund feiern, bricht der scheinbar tote Besucher aus dem Eisblock und entpuppt sich als äusserst feindseliger Artgenosse.

Jedem, der Carpenters Version gesehen, weiß natürlich wie alles enden wird – ich muss aber gestehen:
Ich habe den Film mit jemandem gesehen, der keinerlei Wissen über den “alten” Film hatte. Also überhaupt keine Ahnung hatte worauf er bzw. sie sich einlässt. Heraus kam ein Filmabend der Extraklasse: Neben mir jemand der die ganze Zeit zusammenzuckt, absolut mitgeht und die Spannung kaum aushält, ich dagegen die Spannung geniesse und darauf warte, das wirklich alles wasserfest mit dem 82er Film zusammenpasst.

Und da muss ich gestehen. Die Macher haben ihre Hausaufgaben gemacht.

Erinnert euch an Kleinigkeiten: zu Anfang des Prequels ist das Ufo tief unter dem Schnee begraben, bei Carpenter ist es mehr oder weniger freigelegt (siehe auch die Bilder aus unserm letzten Bericht), der total deformierte Körper, den die Amerikaner finden oder aber die totale Zerstörung der norwegischen Forschungsstation, die blutige Axt in der Wand. Alles wurde stimmig zusammengeführt und scheinbare Lücken doch zum Ende des Films geschlossen. Gerade wenn man die Filme kurz hintereinander schaut passt es wirklich zusammen. Schaut auf jeden Fall auch den Abspann an und achtet auf die Musik
Gut, ich gebe aber auch zu: eine Kleinigkeit gibt es, die nicht zu 100% passt aber gut, das will ich mal stehen und durchgehen lassen.

Bei den Darstellern hatte ich häufig den Eindruck, dass sie nur als Mittel zum Zweck dienen. Selbst der Charakter von Kate, dargestellt von Mary Elizabeth Windstead (Scott Pilgrim) hat bei mir keine Verbindung aufgerufen. Bei den meisten Filmen dieser Art entwickelt man ja eine “Beziehung” zu den Charakteren aber hier irgendwie nicht. Das Geschehen läuft so schnell ab, dass die Charakterzeichnung und deren Beziehung zueinander nur angeschnitten wird, sich kaum entwickelt und man eigentlich auch gar nicht mitleidet wenn wieder einer abtritt.
Davon abgesehen fand ich die Darstellerin nicht wirklich gut ausgewählt. Ich kenne sie aus dem Film Scott Pilgrim, sehe sie daher in einem ganz anderen Charakterlicht, als wie sie hier darstellt. Scheint aber mein persönliches Problem zu sein, da mein Mitgucker wirklich mit ihr gelitten hat und sie durchaus glaubhaft umgesetzt empfand.
Von den weiteren Charakteren will ich gar nicht anfangen. Zu häufig geht eine Schublade auf, der Charakter wird reingesteckt und schafft es dann nicht wirklich zu überraschen und doch nicht der zu sein, den man vermutet. Gerade auch zu sehen bei dem Leiter der Forschungsgruppe: der war am Anfang des Film das Arschloch, war es den Film über und zum guten Schluss auch noch.

Kommen wir zum eigentlichen Star des Films: Das Ding
Da haben sich die Macher mal so richtig ins Zeug gelegt! Schon im Jahr 19982 hat man hier Maßstäbe gesetzt in Puncto Design, Tricktechnik und selbstredend den Horror- und Gore-Effekten. Knapp 30 Jahre später legt man hier die Meßlatte wieder ein Stück höher. Das Team hat klassische Puppentechnik mit neuesten CGI-Effekten vermischt, um den bestmöglichen Horror zu garantieren. Die Rechnung geht auf. Das Ding ist in Metamorphosen furchteinflößender als jemals zuvor. Der Blut- und Ekelfaktor wurde nochmal höher geschraubt und grenzt wirklich an der Grenze zum guten Geschmack. Wirklich; bei diesem Horrordesign und diesen Ideen hat man ganze Arbeit geleistet. Dennoch schaffen die Macher niemals plump in ihrer Gewaltdarstellung zu sein und sich immer innerhalb der Vorgaben der Originals zu bewegen. Obwohl das Ding nicht zimperlich mit seinen Opfern umgeht konnte der Film eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren erreichen. Wieder gilt hier meine Aussage: 16jährigen Bekannten würde ich den Film nicht zeigen, die 16jährigen Nachbarn werden darüber gähnen.
Ich war in den knapp 105 Minuten des Films angenehm überrascht: hat Carpenters Ding noch viele Filmmonster bzw. das Gegnerdesign in unzähligen Games inspiriert konnte ich in diesem Film so einige Monster aus Videogames wiedererkennen. Das war schon sehr spannend zu sehen und machte extrem Spaß.

Leider gibt es einen Wehrmutstropfen, den ich nicht ungenannt lassen möchte:
Ich hatte den dauerhaften Eindruck, dass es sich um mehr als “ein Ding” handelt. Hier ist einer befallen, da der nächste und parallel hier wieder einer. Das war in der alten Verfilmung schöner umgesetzt: hier “hüfpt” das Ding wirklich von einem zum nächsten Wirt und die Bedrohung breitet sich nur langsam aus. In diesem Film ist andauernd einer befallen und das mitunter auch parallel. Ich finde das passt nicht ganz so ins Konzept der “Serie”. Wenn ich allerdings auch noch das Game zum Film aus meinem Kopf krame: ja, da waren auch mehrere Viechern auf einmal unterwegs. Aussderdem kann diese “Mehrfachbedrohung” durch verschiedene Umstände im Film erklärt werden. Trotzdem fiel es auf.

Alles in allem ist die Story und der Verlauf von “The Thing” natürlich vorhersehbar bzw. bekannt und bietet kaum Potential für Neues.
Ich denke, darum ging es den Machern auch nicht. Sie wollten eher ein gelungenes Prequel schaffen und Fans neues Material liefern. Ich fühlte mich zumindest sehr unterhalten und hatte Spass mit dem Film. Vor allem wenn es um die vielen kleinen Hinweise an Carpenters “Thing” geht. Hier zaubert der Film ein Lächeln auf das Gesicht des Kenners.
Auch wenn Nicht-Kenner damit dann gerade nichts anfangen können.

Die uns vorliegende BluRay überzeugt mit knackig scharfen Bildern. Dachte ich beim Firmenlogo noch “Oh bitte, nicht so viel Filmkorn bitte!” wurde ich bei den ersten Schneelandschaften eines Besseren belehrt. Jederzeit können Details begutachtet werden und auch bei Standbildern kann das Material überzeugen.
Auch beim Sound war ich angenehm überrascht. Auch bei geringer Lautstärke sind die Dialoge klar zu verstehen und wenn die Post abgeht muss ich nicht direkt zur Fernbedienung greifen, um die Lautstärke runter zu drehen. Sehr gelungen fand ich hier, dass die Norweger mitunter in ihrer Landessprache kommunizieren. Das macht den Film glaubwürdiger und überzeugt vom Setting.
Leider hatten wir keine Gelegenheit mehr die diversen Bonus-Features der Blu zu checken. Im Einzelnen handelt es sich hier um unveröffentlichte und erweiterte Szenen, diversen Features zur Entstehung des Dings und den Audiokommentaren des Regiesseurs Matthijs van Heijningen und dem Produzenten Eric Newman.
Hier hätte ich mir vielleicht noch ein Interview mit der alten Cast aus dem Jahr 82 und ihren Meinungen zum neuen Film gewünscht.

Universal veröffentlicht “The Thing” heute, dem 22.03.2012 auf DVD und BluRay. Die BluRay erscheint dazu in einem schicken schwarzen Steelbook – Mannsters Exemplar wurde direkt beim Versandhändler mit dem “a” gesichert und liegt bereits in der Packstation.

Dank der Jungs der Promotionagentur kann Mannster einem “Ding”-Fan was richtig Gutes tun:

Zu gewinnen gibt es ein fettes Ding – Inhalt:

DVD “The Thing”
Kinoplakat “The Thing”
Feuerzeug “The Thing”
DVD “Das Ding aus einer anderen Welt” – Carpenters Film aus dem Jahr 1982

Alles was Du dafür tun musst ist folgende Frage zu beantworten:

Mary Elizabeth Windstead spielt die Rolle der Paläontologin Kate Lloyd. Kannst Du uns Mary Elizabeth Windstead Rollennamen im Film Scott Pilgram nennen?

Die richtige Lösung geht bitte per mail an gewinnspiel@mannster.de
Richtige Einsendungen werden bis 29.03.2012 beachtet und das Gewinnpaket unter allen richtigen Einsendungen verlost. Viel Glück dabei!

Mein Fazit zu “The Thing”:
Daumen hoch: Rasant wie ein Videospiel, brutal wie eine Kneipenschlägerei und spannend wie eine Nacht im stockfinsteren Kachelkeller, wenn man mit dem Fuß am Heizungsrohr angekettet ist.
Das ist “The Thing”, das Prequel zu Carpenters Film aus dem Jahr 82. Für Fans der absolute Spaß und Must-Seealle anderen, die mit dem Ding nie was am Hut hatten: viel Spaß bei einem spannenden aber auch schnell erzählten Sci-Fi Horrorfilm. Gewisse Grundkenntnisse sind allerdings von Vorteil und noch mehr Spass beim Schauen garantiert.

Wann kommt jetzt endlich ein gutes Sequel??

Fotocredits: Universal Pictures

 

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ENDLICH FREI! The Texas Chain Saw Massacre – Blutgericht in Texas

Haben die Horrorfans den heutigen Tag bereits seit Dezember BLUTROT in ihrem Kalender notiert?

Habt Ihr eigentlich eine Ahnung das am heutigen Tag Filmgeschichte in Deutschland geschrieben wird?

Nein – dann unbedingt und sofort weiterlesen, den hier wird eure Bildungslücke geschlossen!

Heute erscheint erstmalig und nach über 30 Jahren Beschlagnahmung durch die deutsche Justiz, der Film “Texas Chain Saw Massacre”, deutscher Titel “Blutgericht in Texas”, offiziell und ungeschnitten in Deutschland!
Unsere österreichischen Nachbarn sind da besser dran. Bei denen ist der Film bereits seit längeren in der 35 Jahre Geburtstagsedition auf dem Markt. Die Beschlagnahmung in Deutschland machte diese VÖ bis heute absolut unmöglich!

Turbine Medien, die eigentlich auf Comedy-VÖs spezialisiert sind, haben hier ganze Arbeit geleistet. Die Kollegen haben ein Einsehen mit den deutschen Fans gehabt und eine einmalige Sonderedition veröffentlicht, die mit einer Ausstattung aufwartet, bei denen sich andere Großfirmen eine dicke, saftige Scheibe abschneiden können! Aber der Reihe nach.

Das Kettensägenmassaker ist eigentlich nichts anderes als ein typischer Teenie-Slasher Film nach dem “10-kleine-Negerlein”-Prinzip. Zum damaligen Zeitpunkt (Anfang der 70er Jahre!) was völlig Neues!

Für 5 Jugendliche endet der Ausflug durch das texanische Hinterland in den Fängen einer grausigen-sadistischen Familie, die bereits unzählige Menschen grausam umgebracht, das Menschenfleisch verspeist hat und die Haut ihrer Opfer für Lampenschirme und ähnliches Schmuckwerk benutzen. Ausgeführt werden die Morde meist von dem infantilen, riesenhaften Sohn der Familie, Thomas Hewitt. Da sein eigenes Gesicht deformiert ist, bastelt er sich neue Gesichter aus Menschenhaut – daher sein Name “Leatherface”.
Leatherface bevorzugtes Mordwerkzeug sind ein Hammer, wie ihn Fleischer beim Metzger benutzen und eine übergroße Kettensäge, mit der er seine Opfer direkt in kleine Stücke schneiden kann. Wer wird überleben … und was wird von ihnen übrig bleiben?

So und ähnlich lauteten die Werbesprüche, als der Film 1978 in den deutschen Kinos startete.

Der Film hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen langen Weg hinter sich – und der Weg sollte noch viel steiniger werden.

Bereits Anfang der 70er Jahre beschloss Tobe Hooper einen Film zu produzieren, der auf einem authentischen Kriminalfall beruhen sollte. Gemeinsam mit Co-Autor Kim Henkel entwickelten die beiden ein Drehbuch, inspiriert von dem Massenmörder Ed Gein, der seine Opfer auch verspeiste.
Während der Dreharbeiten entwickelte die Story eine Eigendynamik und man entfernte sich immer mehr von den authentischen Ereignissen. Tobe lag viel daran sein Publikum duch extreme Gewaltdarstellung zu schocken. Nach diversen Absagen von Verleihfirmen fand sich erst im Jahr 1974, bei Bryanston Pictures, geführt von Louis Peraino (New Yorker Mafiamitglied!) ein Verleiher, der den Film in die Kinos brachte. Schnell sprach sich “der schreckenerregendste Film, den es je gab” in den Medien und beim Publikum rum.
Da der mafiageführte Verleiher keinerlei Aussagen über Einspielergebnisse etc. rausrücken wollte, überwarf man sich kurz über lang mit den Verantwortlichen. Nach einem Rechtsstreit im Jahr 1977 erhielt Hooper die Vertriebsrechte für seinen Film zurück. Kurz danach übernahm New Line Cinema die Rechte für Kinoauswertung.

Trotz diverser Filmfestspiele auf denen der Film zwischen 1975 und 1980 lief, hatte es der Film in den internationalen Kinos sehr schwer. Dank der Zensurbehörden wurde der Film zum Teil erst sehr viel später in den Kinos gezeigt, als wie es geplant war. In Großbritannien erst Ende der 90er Jahre – ausgenommen diverser Filmfestspiele).

Auch in Deutschland hatte es der Film extrem schwer. Schon für die Kinoauswertung im Jahr 1978 wurde der Film um mehrere Szenen gekürzt. Dann im Jahr 1982 der Supergau für den Film: obwohl bereits gekürzt wurde die Version indiziert und kurze Zeit später wegen “Menschenverachtung” und “Gewaltverherrlichung” deutschlandweit beschlagnahmt!

Es gibt zwar eine Videofassung, die ab 16 Jahren freigegeben ist aber um mehr als 10 Minuten gekürzt wurde. Ferner gibt es diverse DVD-Veröffentlichungen, die aber nie wirklich in großem Stil vertrieben wurden – in Deutschland schon gar nicht, nur im deutschsprachigen Ausland. Ich kann von mir sagen, ich habe bereits die 18er Fassung von “Blutgericht in Texas” aus dem Hause Laser Paradise im Schrank stehen.

In Österreich erschien im Jahr 2009 eine spezielle 35Jahre Geburtstagsedition des Films auf DVD und sogar mit neu abgetastetem Bildtransfer und erstmalig im deutschsprachigen Raum, auf BluRay Disc. Der Verleiher ist hier Turbine, die sich mittlerweile die Rechte an dem Film für den deutschsprachigen Raum gesichert haben.

Und eben diese Version sollte im August 2010 vom Landesgericht in Frankfurt auch wiedermal indiziert und beschlagnahmt werden. Doch Turbine hat sich dies nicht gefallen gelassen und ein Beschwerdeverfahren eingeleitet. Endlich, im September 2011 hat das Landgericht Frankfurt zugunsten der Kläger entschieden und die langjährige Beschlagnahmung von “The Texas Chain Saw Massacre” wurde aufgehoben.
Im Dezember 2011 wurde die Fassung vom Index gestrichen. Turbine legte den Film anschließend zur Prüfung bei der FSK vor. Hier erhielt die ungeschnittene Fassung die Kennzeichnung “Keine Jugenfreigabe”. Nach derzeit gültigem Recht kann der Film nun nie wieder in dieser Fassung indiziert, geschweige denn beschlagnahmt werden!

Für Turbine steht somit der Weg frei, den Film in Deutschland zu vermarkten.

Die Verantwortlichen haben sich die Geburtstagsedition aus Österreich vorgenommen und für den deutschen Markt nochmals optimiert.

Das Set besteht aus insgesamt 4 Discs: 1 BluRay und 3 DVDs.
Die BluRay und die erste DVD beinhaltet dabei den Hauptfilm in ungeschnittener Fassung, wahlweise in deutsch oder englisch. Parallel dazu können Audiokommentare von Tobe Hooper, Gunnar Hansen (Leatherface!) und dem Kameramann Daniel Pearl ausgewählt werden. Der Film erstrahlt hier in nie da gewesener Bildqualität. Verloren geglaubte deutsche Tonsequenzen wurden hervorragend neu synchronisiert und passen 1A in die Gesamtvertonung. Selbst das ungeübte Auge kann im direkten Vergleich zwischen der vorliegenden BluRay und DVD die qualitativen Bildunterschiede der beiden Formate ausmachen.

Auf DVD Nr. 2 befinden sich diverse Special (“Shocking Truth about TCM”), Interviews, Dokumentationen, Outtakes und entfernte Szenen und jede Menge Trailer aus Kino, TV und Radio.

DVD Nr. 3 ist in dieser Zusammenstellung komplett neu und so noch nie dagewesen: Sie enthält die rare und lang gesuchte Dokumentation “A Family Portrait” mit einer Laufzeit von gut 60 Minuten in englischer oder deutscher Sprachfassung. Diese Doku besteht hauptsächlich aus Interviews mit Beteiligten des Film, vorrangig Mitglieder der Hewitt-Familie (daher der Name) und wie die Darsteller ihre Rollen sahen und heute rückblickend sehen.
Auf der Disc befindet sich außerdem eine gut zweistündige Podiumsdiskussion über die Filmzensur in Deutschland. U.a. sitzt hier der deutsche “Schockregiesseur” Jörg Buttgereit (“Nekromantik”) auf dem Podium.
Das kurze Feature “5 Minuten Massaker” zeigt einen kurzen Vergleich zwischen dem Original und seinem Remake aus dem Jahr 2003.
Da ich das Remake auch heute noch für einen der angsteinflössendsten Filme überhaupt halte, hätte so ein Feature auch länger ausfallen können.

Turbine plante die VÖ als Mediabook, was leider aus produktionstechnischen Gründen nicht mehr hingehauen hat. Macht aber nichts: auch als Digipack macht diese Sammleredition einiges her. Ausserdem wird der Fan mit einem 64seitigen Buch über die Zensurgeschichte des Films, Wendecover und einem Familienporträt entlohnt.

Ihr großen Studios da draussen:
Turbine hat hier megamässig was auf die Beine gestellt und eine 1a Sonderedition zu einem Stück Filmgeschichte rausgebracht. Nehmt Euch ein Beispiel daran und schaut in Eure Rechtearchive … da gibt es noch mehr Klassiker, die darauf warten veröffentlicht zu werden!

Turbine: vielen Dank für Euren Einsatz, Eure Ausdauer und Euren Mut diesen Klassiker einem mündigen Publikum verfügbar zu machen. Und das noch in so einer geilen Edition! Habt Dank!

Fotocredits: Turbine Medien GmbH

 

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