Da bin ich noch im Resident Evil – Operation: Raccoon City Fieber, da überschlagen sich die Infos zum offiziellen Nachfolger der Serie!
Zuerst einmal wurde die VÖ vom November 2012 auf den 02.Oktober 2012 vorgezogen!
Sogar ich habe bereits eine entsprechende Mail von der US-Dependance des großen Internetversandhandels mit dem “a” bekommen.
Das hört sich doch schon richtig gut an.
Dann wurden auch einige neue Fakten auf den Tisch gebracht:
Das Game ist auf drei Charaktere aufgeteilt. Jeder Charakter besteht Abenteuer in unterschiedlichen Szenarien aber treffen zwischendurch auch aufeinander.
Die Spielzeit pro Charakter beträgt mindestens 10 Stunden – kommen wir also auf eine Gesamtspielzeit auf gute 30 Stunden. Für Resident Evil Games absolute Spitze!
Zu guter Letzt wurde auch noch ein neuer Story-Trailer präsentiert, den mannster Euch nicht vorenthalten will:
In Japan wird es übrigens eine ultra-streng limitierte und megageile Special Edition geben! Neben diversen In-Game Inhalten enthält diese Edition eine Replika der Lederjacke, die Hauptcharakter Leon S.Kennedy im Game trägt. Diese Ausgabe ist nur über den japanischen Capcom Store erhältlich und schlägt mit knapp 1.000 € eine tiefe Kerbe in die Geldbörse des Fans.
Aber selbst mir ist diese Edition einfach too much! Ansonsten sagt mannster: SUPERGEILE EDITION!
Gamer aufgepasst: Am 21.März2012 war es endlich soweit!
Resident Evil – Operation: Raccoon City
ist in den USA erschienen. Der Titel erscheint heute, den 23. März 2012 hier in Deutschland – Das Game erscheint auf der PS3 und der Xbox 360!
Die US-Dependance des Versandhändlers mit dem “a” war extrem flink und hat mir zum VÖ-Tag mein Exemplar der PS3 US-Limited Edition zugeschickt. Verdammt, die Welt rückt immer näher zusammen.
Im Spiel allerdings nicht! Hier rücken die einzelnen Fraktionen so weit auseinander wie es nur irgendwie geht!
Kurz zur Geschichte: September 1998: Wir befinden uns zurück in Raccoon City. Zurück in Raccoon City? Wurde das nicht vom Erdboden wegradiert?
Richtig – im Spiel befinden wir uns im Handlungsstrang von Resident Evil 3: Nemsis … und das spielte ja bekanntlich zwischenzeitig auch zur Storyline von Resident Evil 2. Junge, was verwirrend.
Ist aber egal!
In RE: ORC führen wir den geheimen Krieg, den die Welt bis dato noch nicht kannte. Und wir beeinflussen sogar die Storyline aller bekannten Resident Evil Nachfolger.
Wir sind Mitglied der USS: Umbrella Security Services, einem Aufräumkommando der Umbrella.
Unser Auftrag: Da das gefährlich T-Virus in Raccoon City ausgebrochen ist und alles und jeden in gefährliche Monster verwandelt, ist es an uns Beweise zu sichern bzw. zu vernichten, die auf Umbrella als Verursacher für die Katastrophe hinweisen könnten. Darüber hinaus gilt es diverse Zeugen aus dem Weg zu räumen. Allen voran der neue Police-Officer Leon S. Kennedy, er weiß einfach zu viel!
Da die Regierung allerdings ihrerseits ein Team in die Stadt geschickt hat, Hinweise, die zum Ausbruch der Seuche geführt haben, zu sichern, gilt es auch Jagd auf dieses Team zu machen.
Endlich schlüpfen wir im Resident Evil Universum in die Rolle der Bösen!
Meine ersten Stunden im Game:
Endlich ist es da – endlich habe ich sogar ein paar freie Stunden um mich wieder nach Raccoon City zu begeben. Dieses Mal bin ich aber nicht der Held, der die Welt rettet. Dieses Mal bin ich die böse Macht, die alles daran setzt meine tödlichen Spuren zu beseitigen und meine böse Seite weiterhin vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Ich gehe sogar so weit auf die “alten Helden” Jagd zu machen!
Voller Vorfreunde schaue ich mir die diversen Logos an: Havok Engine, Capcom, Six Slant Games und schon erscheint die Röntgenaufnahme von einer Kreatur im embryonalen Zustand, daneben ein DNA-Strang, der gleichzeitig verschiedene Menü-Icons zeigt. Die Musik geht dabei ungefähr in die Richtung des Instrumentalsoundtracks des ersten Films damals. Also ein bißchen Elektro, Beats, Gitarre – cool.
Nach Bestätigung der START-Taste kommt der obligatorische “Resident Evil” Sprecher. Danach kann ich meinen Charakter aus dem sechsköpfigen Team der USS auswählen. Ich entscheide mich für Vector – schon alleine weil ich diesen Tarnanzug in Aktion sehen will. Daraus wird aber erstmal nix, den muss ich mit Erfahrungspunkten erstmal freischalten. Ebenso wie weitere Fähigkeiten wie “leises Laufen” bzw. weiteres Aufleveln der Fähigkeiten oder aber Waffenkauf und deren Aufleveln; alles wird mit XP “bezahlt”. Was bin ich froh, dass in meiner Box ein Code für 8 weitere Waffen hatte. Sonst wäre meine Auswahl hier schon etwas mager ausgefallen.
So – alles fertig, los gehts:
Ein kurzer Textvorspann, wer ich bin, wo ich bin und was zu tun ist und schon mittendrin. Es gibt ein Wiedersehen mit einem alten RE2 Veteran: Hunk! Ihn soll ich unterstützen William Birkin auszuschalten und eine Probe seines entwickelten G-Virus zu sichern. Kommt mir bekannt vor, ich weiß aber auch schon wie das ausgehen wird.
Die Regierung hat zwischenzeitig auch spitz gekriegt was Umbrella vorhat und hat ihrerseits eine Special Force in die Stadt geschickt, die mich aufhalten soll und Ihrerseits Beweise sicher soll. Das weiß ich natürlich zu verhindern und liefere mir wilde Feuergefechte in den sterilen Industriegängen der Umbrella-Labore.
Was hier sofort auffällt: Hmm, die Grafik ist ja doch nicht so prickelt. Im Gegenteil, ich muss mich ein wenig am Riemen reissen, damit mir nicht schlecht wird. Ich merke schon deutlich wie die Kanten flimmern. Gerade in schnellen Bewegungen und hektischen Feuergefechten nicht wirklich prickelnd. Aber entweder man gewöhnt sich dran oder im Laufe der ersten Minuten läßt das irgendwie nach. Auf jeden Fall komme ich gut voran.
Sobald mein Charakter an Ecken oder Kisten vorbeikommt, geht er erstmal automatisch in Deckung und ich kann aus der Deckung feuern oder die Lage sondieren.
Das Schiessen geht relativ gut von der Hand. Sobald sich meine Munition dem Ende neigt, kann ich mir entweder die Waffe eines gefallenen Gegners besorgen oder aber eine der Munitionskisten nutzen, die vereinzelt in der Gegend rumstehen. Aber auch wenn meine ausgewählte Waffe doch nicht die Durchschlagskraft bietet, die ich mir wünsche, schnappe ich mir einfach eine der Gegner.
Übrigens: die Leichen der Gegner lösen sich auch in der US-Version in Rauch auf. Find ich nicht wirklich gut aber wenigstens spritzt das Blut in Fontänen wenn ich im Nahkampf mit meinem Messer auf den Gegner eindresche!
Auf meinem Weg durch die Labore kann ich jede Menge Zeugs einsammeln: Granaten verschiedenster Art, leider immer nur ein Health-Spray und Anti-Virus auf einmal aber auch Goodies wie Akten, Notebooks, Tonbandaufzeichnungen etc. Ich habe zwar noch keinen Weg gefunden mir diese anzuhören/ anzuschauen, kann ja aber auch sein, dass diese nur dazu da sind meine Experience Points in die Höhe zu schrauben. Haltet hier immer schon Ausschau nach Laptops und Waschbär-Statuen: Das Finden solcher Specials gibt richtig viele XP-Punkte und schaltet zudem Galerien etc. im Menüpunkt “Specials” frei. Nach einer knappen Stunde bin ich durch das erste Kapitel durch. Habe sogar einmal richtig fies aufs Maul bekommen und bin drauf gegangen aber das hat sich schonmal gelohnt. Die Story ist mit diesem Kapitel eröffnet und nachdem ich meinen Charakteraufgelevelt, mir diesen optischen Tarnanzug besorgt und meine Waffen ausgewählt habe, geht es mit Kapitel 2 weiter.
Hier finde ich mich endlich unter den Strassen von Raccoon City wieder. Alles düster und blutig von den Überfällen der Zombies. Kaum öffne ich die Tür zum nächsten Abschnitt werde ich auch schon von einem weiblichen Zombie überrascht und angefallen. Verdammt! Messer raus und in den Kopf gerammt. Das funktioniert, doch die weiteren Untoten im Raum sind auf mich aufmerksam geworden. Einige bewegen sich behäbig, andere stürmen auf mich zu. Mit vereinter Waffengewalt meines Teams schalte ich die Bedrohung zügig aus und mache mich weiter auf den Weg.
Das Rathaus ist mein vorläufiges Ziel. Ich treffe einen weiteren Bekannten aus dem RE-Universum während ich mich durch die Zombiemeute baller. Aber auch diesen muss/ soll ich nicht töten … noch nicht!
Die Story wird mir übrigens durch diverse Zwischensequenzen in gewohnt guter Capcom-Qualität erzählt. Mal in Spielgrafik, mal alspre-rendered Filmsequenzen, je nachdem wie es zur Action passt oder genutzt wird, um Gegner vorzustellen.
Alles in allem beende ich meinen Ausflug nach Raccoon City nach guten zwei Stunden. Ich freue mich wenn es endlich weitergeht … vor allem auf Unterstützung via Online-Gaming. Mein Headset ist aufgeladen …
Zur Limited Edition: Ich war schon überrascht einen dünnen Luftpolsterumschlag überreicht zu bekommen. Also schnell aufgerissen, was finde ich darin: Eine PS3/ BluRay große Gamehülle im geprägten Pappschuber. Im Pappschuber befindet sich das Game-Case: ein schickes schwarz gehaltenes Steelbook mit den Hauptcharakteren auf der Front und dem großen Umbrella-Logo auf der Rückseite. Ich liebe ja Steelbooks, daher kann ich hier nichts negatives sagen. Ausser vielleicht das mir die Prägung des Schubers und entsprechender Innendruck fehlt. Aber das passt schon so.
Inhalt der Special Edition ist auf jeden Fall ein Download-Code für insgesamt sechs neue Outfits für unsere Umbrella-Söldner. Daneben finden sich nach dem Download auch noch acht weitere und durchschlagskräftige Waffen in unserem Inventar, die Käufer der Standard-Edition mühsam erspielen müssen. Schick, schick – Arbeit gespart.
Die beiden Aufnäher mit jeweils dem Umbrella-Söldner Emblem bzw. des der US Spec Unit sind ganz niedliche Fan-Items, lassen mich aber eher schmunzeln, als freudig erregt mit dem Schwänzchen wedeln.
Alles in allem bin ich froh früh genug bestellt zu haben und die Special Edition aus den Staaten bekommen zu haben. Im Endeffekt hat mich das jetzt mit Versand und Zoll nur 10 Euro mehr gekostet, als wenn ich mir die Standard-Edition heute im Saturn geholt hätte. Und da ist sie heute im Angebot. Ich bin Sammler, von daher gefällt mir diese Version ganz klar besser.
Mein Fazit:
Was habe ich mich schon auf das Game gefreut. Erste Trailer machten Lust und Laune und versetzten in totale Vorfreude. Endlich wieder ein richtige Zombie-Setting im Resident Evil Universum! Trotz des actionlastigem Gameplay fühlt sich der Resident Evil Fan recht schnell wieder heimig. Sei es wegen der bekannten Locations, die aber gerade wegen neuer Wege frisch und unbekannt wirken oder aber wegen der Zombies und Kreaturen aus den Umbrella-Laboren. Der Fan grinst von einer Seite zur nächsten. Gerade auch in engen und dunklen Räumlichkeiten macht sich das bekannte Gruselgefühl breit. Auch wenn man nicht wirklich Stress hat wegen akuter Munitionsarmut.
Da man unter mindestens 6 Charakteren auswählen und Waffen, Fähigkeiten aufleveln kann gibt es hier auch eine gewisse Langzeitmotivation mit dem Titel.
Hauptaugenmerk ist definitiv die Möglichkeit den Titel online mit Freunden zu zocken! Ein Spass für mindestens 4 Player – leider konnte ich hier noch keinen Blick drauf werfen. Es gibt aber leider auch ein paar negative Aspekte, die bereits in den ersten Stunden zu merken ist:
Der Titel bleibt grafisch und soundmässig weit hinter den Erwartungen bzw. den Standards der aktuellen Konsolengeneration zurück. Erwartet hier bitte bloß keine Grafikgranate á la Uncharted oder Gears of War. Da kann REORC bei weitem nicht mithalten. Zu matschig wirken häufig die Texturen, mitunter gibt es ein leichtes “Flimmern” zu bemängeln oder aber die Steuerung reagiert gerade nicht so wie sie soll. Aber auch hier gilt: das Game ist wohl eher für den Fan gedacht, als Serienneulinge anzusprechen. Dafür sind wir auch viel zu schnell in der Story wieder und Neulinge werden ihre Verständnisschwierigkeiten haben.
Ich zocke auf jeden Fall weiter, um zu sehen wie die Geschichte sich entwickelt. Für den April wurde bereits ein Gratis-Download Paket angekündigt:
Dieses Mal hat man die Chance als US Spec Op in den Krieg gegen die Umbrella Söldner zu spielen. Dieser Part war auch vor langer Zeit als Bestandteil des Games angekündigt (da schau her), warum das nun als Download kommt ist mir ein kleines Rätsel. Mal schauen was die Zukunft so bringt.
Sollte sich das Game dann doch nicht so positiv entwickeln, wie ich es nach wie vor hoffe, ist es ja auch nicht mehr so lange bis zum 20. November 2012 … hier steht die Pre-Order aus den USA auch schon in den Startlöchern, warte quasi nur noch auf den Aussand oder die Ankündigung der Special Edition.
Ich habe eine neue Mitbewohnerin – also eigentlich zwei, aber nur eine davon ist wirklich der Rede wert:
Pünktlich zum deutschen Release-Tag, dem 22.02.2012 kam meine deutsche PS Vita bei mir an.
Dank umfangreichem Vorbestell-Paket beim allseits beliebten Versandhändler mit dem “a”, gab es noch ein supergünstiges Ridge Racer, einen 8 Gig-MemoryStick und ein Travel-Pack obendrauf. Leider lag meiner Lieferung nur die Konsole und der MemStick bei, so dass ich die Konsole erstmal auch an die Seite gepackt haben. Meine Kollegen können mich dafür einfach nicht verstehen …
Aber Freitag war es dann endlich soweit: Ridge Race für die PS Vita wurde angeliefert.
Nachdem ich bereits Ende Dezember/ Anfang Januar endlich vom Kollegen, der bereits eine japanische Vita sein eigen nennt, überzeugt werden konnte, habe ich also eine PreOrder für das WiFi-Model abgeschossen. Reicht vollkommen für meine Zwecke aus.
Zur PreOrder gehörte erstmal nur eine Konsole und ein s.g. Pre-Order Package. Letztgenanntes sollte knapp 30 € kosten, die dann allerdings bei Abnahme der Konsole im Februar verrechnet würden. Package also quasi umsonst, was erhält man dafür?
Einen formschönen (aber einfachen) metallicblauen In-Ear Kopfhörer von Sony, diverse Items für Sonys hauseigenen Sociallife-Service “Home” auf der PS3 und einen 5€ Bonus beim Download-Kauf eines PS Vita Spiels. Name hab ich vergessen, interessierte mich nicht.
Auf jeden Fall war diese Pre-Order Box nur ein/ zwei Tage nach der Bestellung bei mir. Juhuu … zu dem Zeitpunkt aber noch so lange hin bis zum Vita-Start in Deutschland. Und dieser verdammte Kollege zeigt mir doch wirklich in der Zwischenzeit Wipe Out und Uncharted für das gute Stück. Argh!
Je näher die VÖ rückt, desto bessere Pre-Order Packete gibt es bei dem großen Versandhändler.
Als dann auch noch der 8 Gig Memory Stick für umsonst beiliegen soll (Preis knapp 40 €), “platzt” mir der Kragen und ich schreib eine saftige Mail von wegen “Bestrafung der Vorbesteller, die sehr früh dran sind und so”. Innerhalb einiger Stunden kriege ich eine Mail mit detailierter Anleitung wie ich umsonst an diesen Stick komme und ausserdem noch ein zusätzliches Game zum günstigen Preis abstauben kann. Die Games flashen mich aber nicht wirklich, fehlen doch hier die Systemseller wie Wipe Out, Ridge Racer, geschweige denn Uncharted. Nun, muss ich wohl durch, danach das ungeliebte Game meistbietend verkaufen und dann einen richtigen Titel kaufen.
Was soll ich Euch sagen? Einige Tage später findet sich plötzlich das gewollte, begehrte Wipe Out in der Game-Auswahl.
Argh – wieder ne Mail. Nach kurzem Hin und Her habe ich sogar die Möglichkeit Ridge Racer noch günstiger abzustauben. Dank eines mittlerweile erworbenen 20€ Gutscheins kann ich mir sogar noch ein s.g. Travel Pack zur Konsole bestellen.
Kurzer Überblick:
PreOrder Box mit Kopfhörer und PreOrder Bonus PS Vita WiFi-Version 8 Gig Memory Stick Ridge Racer
Travel-Pack inklusive: Tasche, Case für Game-Cards, Abdeckfolie, Putztuch, Trageschlaufe, KFZ-Auflademöglichkeit
Dank meiner Mailings und diverser Gutscheine für insgesamt 20 € mehr, als wenn ich nur die Wi-Fi Konsole für 249 € im Laden gekauft hätte.
Mir blutet das Herz, die Trennung von einigen Filmen und alte Games müssen das irgendwie finanzieren aber dann hab ich dieses Ding wenigstens. Was solls …
Nun gut, VÖ war am Mittwoch, 22. Februar 2012, der (oder das???) neue Handheld von Sony und meine gesamten PreOrder Artikel liegen mir vor. Was ein Fest!
Freitag, pünktlich zum Wochenausklang, fasse ich meine neue Mitbewohnerin an und teste mal aus, was sie so alles kann. Zuerst suchen wir mal nach der Klappe für den Memory Stick und führen ihn korrekt in das Gerät ein. Ganz schön klein so ein Mini-Memory Stick. Nun das Ladekabel in unser neues Baby gesteckt und “ON” gedrückt. Was sofort auffällt, sind die Buttons im 1Phone4 Design für ON/ OFF und Lautstärke + und – ….Schick, schick, schick.
Dann geht es los … zuerst das übliche erste Set-Up: Datum, Zeit, Ort … PSN User … Hmmmm … lass mich überlegen: Ein User-Account pro Vita bzw. pro Memory Stick. Da ich meistens eh mit meinem US-PSN-Account unterwegs bin, nehmen wir einfach den. Gut, erledigt, Netzwerk @home funktioniert. Mal schauen: vielleicht gibt es irgendwann einen weiteren Stick und dort wird einfach mein deutscher PSN-Account angelegt.
Was nach dem Set-Up folgt ist ein kurzes selbstlaufendes Intro-Filmchen über Funktionen der Konsole. Bin ich von der X-Box 360 gewöhnt – auf einer Sony-Konsole ist sowas, meiner Erinnerung nach, neu.
Endlich kommt der “Start”-Screen der PS-Vita.
Natürlich kann ich dank des hochauflösenden OLED-Touchscreen alle Icons richtig anfassen. Das leichte Auf- und Ab-Hüpfen der Logos macht einen lebendigen Eindruck. Da vermisse ich auch das Sony-typische CrossMediaBar nicht mehr wirklich. Dabei hatte ich mich gerade daran mittlerweile gewöhnt.
Klicke ich mich also mal durch. Neben den diversen Set-Up Punkten, kann ich meine Trophy-Sammlung auf die Vita synchronisieren. Hier kann ich dann sogar sortieren, ob ich nur die PS3, die Vita oder alle Trophies anzeigen lassen will. Mich interessieren Trophies nicht die Bohne … aber gut, wer das braucht ist hier gut aufgehoben. Nach wie vor lassen sich bei Sony keinerlei Trophy-Einträge löschen. Selbst wenn man keinerlei Trophies im Game freigespielt hat.
Was läuft bei Near? Hmmm … nix, nur meine Einträge zu sehen.
Party? Hmmm … keiner aus meiner PS3 Freundesliste am Start.
Ui … ein Foto-Icon?! Kann man mit dem guten Stück denn jetzt auch Fotos machen? Schliesslich hat die Vita zwei eingebaute Kameras. Eine vorne, zum Gamer hin, eine auf der Rückseit. Direkt mal ausprobieren – Ja, funktioniert. Direkt mal wieder löschen. Sony behauptet übrigens, dass Vita keine Digitalkamera ersetzen soll. Die beiden Kameras sollen zukünftige Games, vor allem die Augmented Reality Games unterstützen. Dafür habe ich übrigens auch einen Kartensatz in meinem PS Vita Karton gehabt.
Wißt Ihr was? Die restlichen Icons spar ich mir einfach – ich will JETZT Ridge Racer für die Vita sehen!
Erstmal einlegen. Ich öffne einfach die Klappe mit “PS Vita”-Schriftzug und stecke die kleine Game-Card in den Slot. Es dauert ein paar Sekunden und ein Ridge Racer Logo erscheint in meiner Icon-Liste. “Start”!!!
Nun dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Will sagen: die Ladezeiten sind echt mal wieder lang geworden. Aber siehe da, schon folgt der Rigde Racer typische Soundtrack und ich will loslegen.
Pustekuchen! Keine Time-Race, Single Race oder ähnliches wartet auf meine Auswahl. Ich muss mich erst für ein Team entscheiden, diverse kurze Set-Ups vornehmen und endlich darf ich ein Auto auswählen. Nehmen wir was ausgewogenes, Ridge Racer ist schließlich schon ne ganze Weile her.
Es geht los: die Kamera schwebt die Strecke ab, der Sprecher pusht mich hoch, meine Auto steht als letztes an der Startlinie und der Countdown zählt, 3, 2, 1 – ich geb Gas!
Yeeeehaw! Ridge Racer is back – sofort fühle ich mich heimisch. Nicht zuletzt wegen der mir bekannten Strecke. Ich meine, erstmalig sah ich die im Ridge Racer für die X-Box 360.
Trotzdem muss ich mich wieder an das Fahrgefühl gewöhnen. Aber die Grafik ist flüssig und sau-sau-geil – annähernd so gut wie auf den großen Heimkonsolen! Diverse Magazine haben ja Grafikvergleiche hergestellt. Was die Vita leistet sieht wirklich aus wie auf großen Konsolen. Erst wenn man die Bilder auf den Rechner zieht und jeweils “hochzieht”, sieht man die Detailunterschiede.
Das Rennen läuft und die Nitro-Tanks füllen sich dank meines “Könnens”, so gut wie gar nicht. Als letzter Platz komme ich dann endlich im Ziel an – egal! Nochmal!
So geht das eine ganze Weile … RR macht mir wieder Spaß und besser werde ich auch!
Da Erfolgserlebnisse trotzdem irgendwie ausbleiben, beende ich das Game an dieser Stelle und will mich mal im PSN Vita-Store umschauen. Was gibt es an Demos (in den USA), welche Games werden gefeatured und was kann ich downloaden?
Also eingeloggt und umgeschaut. Über den Zugang der Vita lande ich auch nur im Vita-Store des PSN. Auf der großen Konsole PS3 kann ich ja mehr oder weniger runterladen was ich will: PS3 Software, PSP, PS-V, Minis etc. – hier jetzt rein Contents für die Vita. Ist aber auch eigentlich egal. Mehr brauche ich darauf ja auch nicht.
Extrem gepusht wird hier natürlich der System-Seller “Uncharted – The Golden Abyss”, Banner hier, Banner dort. Selbstverständlich zieh ich mir die Demo. Dicht gefolgt von der Demo zu Wipe Out und zu Unit 13 … beides interessante Titel aber noch nicht geschafft reinzuschauen.
Weiter gesucht – OH! Drei Augmented Reality Games umsonst! Also nicht nur Demos, vollwertige Games!
Mein erster Download ist hier Table Soccer … muss ich gestehen; habe ich noch gar nicht reingeschaut.
Als zweites wird mal Cliff Diver runtergeladen. Männers; das ist ein geiler Titel!
Ihr müsst Euch das so vorstellen:
Ihr legt eine der mitgelieferten AR-Cards vor Euch auf den Tisch und haltet die Vita Kamera drauf. Die Karte wird erfasst und nach wenigen Sekunden bildet sich im Screen eine große Pfütze auf der Karte. Sobald “der See” fertig ist erscheint am Rand eine Hütte auf Stelzen mit einem Sprungbrett. Kurz darauf erscheint so ein Surfer-Typ mit lässigem Haarschnitt. Nach kurzem Posing läuft der Typ also los und ihr müsst im richtigen Moment einen bestimmten Punkt auf dem Sprungbrett berühren und festhalten. Es erscheint ein Bogen, der Euch die Sprungweite anzeigt. Je länger ihr gedrückt haltet, desto weiter springt der Typ. Springt ihr zu weit, tut sich der Typ verdammt weh. Für richtig gute Sprünge gibt es Punkte und man schaltet weitere Sprungtürme etc. frei. Richtig witzig, da man das Ganze schön auf dem Schreibtisch, zwischen Tastatur und Maus stattfinden lassen kann. Die Grafik ist hier im Cartoonstil gehalten.
Ein schöner entspannter Chill-Outer folgt als dritter Titel: Fireworks.
Wieder legt Ihr eine AR-Card auf den Tisch. Nach kurzer Ladezeit erscheint ein kleines Häuschen mit Garten auf Eurem Display. Es folgt ein kleiner Countdown und schon starten kleine Feuerwerksraketen über dem Haus auf. Im richtigen Moment, wird durch ein kleines Zielkreuz angezeigt, tippt Ihr auf die Rakete damit diese explodiert. Je länger Ihr wartet mit “Antippen” (das Zielkreuz wird kleiner) desto effektvoller explodiert die Rakete. Natürlich gibt es dementsprechend bessere Punkte, die neue Raketen, Häuschen etc. freischalten. Wunderschön entspannend …
Ihr müsst Euch das Ganze einfach mal live anschauen! Absolut schwierig in Worte zu fassen.
Mein Fazit nach diesem ersten Mal:
Als Core-Gamer bin ich total begeistert von Sonys neuem Handheld. Die Grafik ist extrem schick, das Handling passt verdammt gut, die Konsole liegt wunderbar in der Hand und vereint neue Steuerelemente im Handheld-Bereich (Touchscreen, Kameras) mit der traditionellen Spielweise von Gaming-Handhelds. Für Gelegenheitszocker bietet sich selbstverständlich weiterhin jedes verfügbare Smartphone an. Die Games sind für “eine Nummer zwischendurch” vollkommen ausreichen.
Aber jeder Gamer, der die Qualität von stationären Konsolen will, sollte die PS Vita im Auge behalten. Sicherlich werden auch Software-Gurken kommen aber bei diesen Top-Titeln, die bereits im Start-Line-Up enthalten sind (Ridge Racer, Wipe Out, Uncharted!) kann sich der Gamer auf gehobene mobile Unterhaltung freuen. Wenn Sony nun wirklich noch Cross-Gaming in solchen AA-Titeln einbindet, ist das der absolute Oberhammer.
Ich bereue meine Anschaffung auf gar keinen Fall und halte nach den ersten Angeboten Ausschau: Wipe Out und selbstverständlich Uncharted wollen unbedingt auch bei mir einziehen. Aber zuerst will ich noch Uncharted 3 auf der großen PS3 beenden!
Auf den Spike Video Game Awards am vergangenen Wochenende kündigten die Uncharted Macher aus dem Hause Naughty Dog ihren neuen Spielekracher „The last of us“ an.
Bis dato ist noch nicht soviel bekannt – die wenigen Infos haben wir mal eben zusammengefasst:
Protagonisten des Spiels sind Joel und Ellie. Joel ist ein Mann mittleren Alters und Ellie ein Teenagermädchen. Über die Verknüpfung der beiden ist noch nicht soviel bekannt, es kann sich aber durchaus um Vater und Tochter handeln. Noch ist leider nicht bekannt ob man beide Charaktere nacheinander steuern kann oder sich für einen entscheiden muss.
Die beiden sehen sie mit einer modernen Seuche konfrontiert, die die Menschen ausrottetoder zu Monstern mutieren lässt. Die beiden müssen zusammenarbeiten, um in der postapokalyptischen Welt zu überleben. Die Städte sind verwüstet und die Natur erobert sich ihren Raum zurück.
The last of us befindet sich seit mindestens zwei Jahren in Arbeit. Nach der Fertigstellung von Uncharted 3 stehen die kompletten Naughty Dog Ressourcen zur Verfügung.
Die Schauspielerin Ashley Johnson leiht Elli ihre Stimme und für Joel steht Schauspielkollege Troy Baker am Mikrofon.
Der Hauptaugenmerk des Games soll allerdings nicht auf Horror und Survival liegen, sondern in der Beziehung der beiden Protagonisten und wie sie zusammenarbeiten, um zu überleben.
Dererste, stimmungsgeladene Trailer macht auf jeden Fall Appetit auf mehr und die ersten Artworks zum Spiel machen richtig neugierig, wie die Welt ausschauen wird.
Übrigens gab es erste Infos zu dem Titel bereits im aktuellen Uncharted 3 zu sehen – hat nur kaum jemand drauf geachtet.
Startet bitte den Prolog des Games … hier schwenkt die Kamera über einen Schreibtisch, voll mit antiken Artefakten, Notizen und u.a. einer Zeitung. Der zu sehende Artikel deutet auf die ausgebrochene Seuche hin.
Mannster ist gespannt und wartet sehnsüchtig auf weitere Infos.
Erst kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht die belegt, dass immer mehr Gamer der heimischen Konsole abtrünnig werden und auf das Handy wechseln. Und warum? Natürlich weil man das Handy immer dabei hat! Da sich ganz besonders das iPhone als hervoragendes Spiel-Gerät eignet, möchte ich Euch die wichtigsten Spiele für das iPhone, iPod Touch und das iPad vorstellen die entweder Kostenlos sind oder sich im unteren Preissegment bewegen.
(c) handy-games
Guns’n’Glory – Dieses Tower Defense Spiel ist mit Abstand das beste Tower Defense Spiel im App Store dass ich kenne. Guns’n’Glory wird nie langweilig und macht einen irren Spaß. Die Story ist recht simpel: Du bist ein Bandito im Wilden Westen und musst die armen Siedler überfallen ohne Dich vom Scheriff erwischen zu lassen. Die Siedler laufen dabei über eine Map und für jeden Siedler der durch dein Gebiet hindurch kommt verlierst Du leben. Es geht also darum, Deine Banditen möglichst gut entlang des Weges zu positionieren. Guns’n’Glory gibt es kostenlos mit Werbung, oder für € 0,79 werbefrei im App Store.Download
(c) Ideateca
iBasket – Auch ein echter Evergreen unter den iOS Spielen. Zeichne die Flugbahn des Basketballs bis zur Amplitude und für jeden Korb gibt es Punkte. Das Spiel geht nach Zeit und so musst Du bei iBasket versuchen möglichst viele Punkte in der vorgegebenen Zeit zu sammeln.
iBasket ist simpel und genial.Download
(c) Chambers Judd
ready steady bang – Dieses Spiel ist erst seit Oktober 2011 im App Store und somit noch recht neu. Ready Steady Bang funktioniert sehr einfach, im 2 Player Modus zählt das Spiel runter „Ready, Steady, Bang!“ und dann man muss auf das Display tippen um sein gegenüber zu erschießen. Super!
Das kleine Duell auf dem iPhone macht wirklich Spaß! Download
(c) Gameloft
Ashalt 6: Adrenaline – Wer nach einem Need for Speed Ersatz für das iPhone sucht, wird hier nicht enttäuscht. Aphalt 6 bietet eine wirklich gute Straßenrennen-Simulation. Unfälle, gefährliche Überholmanöver und KO-Rennen. Das ganze bei sehr guter Grafik. Asphalt 6 gibt es teilweise umsonst, teilweise für kleines Geld (je nach Aktion). Es ist aber seinen Preis wert und durchgespielt habe ich es noch nicht. Download
Ihr seht, der App Stpre hat eine Menge an guten Spielen zu bieten und es gibt noch sehr viel mehr. Viele Spaß beim zocken!
Der 19.10.2011 war ein großer Tag bei den Gamern von Mannster. So ist doch an diesem Tage endlich die lang ersehnte US-Version der Limited Collector’s Edition von Rocksteadys Game-Highlight “BATMAN Arkham City” eingetrudelt!
Und das obwohl erst am 18.10.2011 offizielles VÖ-Datum in den Staaten war.
Amazon und UPS sei Dank!
Auf jeden Fall hat sich Stef die PS3-Version der Edition besorgt.
Und eins kann behauptet werden:
Diese Collectors Edition war mit knapp 100 US-Dollar nicht billig aber das kann auch nicht von dieser TOPP-ausgestatteten Box behauptet werden. Sobald der lästige Umverpackungskarton entfernt war, fingen unsere Augen an zu leuchten. Wir haben selten eine so schöne und vor allem super verarbeitete Games CE in den Händen gehalten.
Aber was ist denn jetzt nun alles in der Box?
Da hätten wir also Downloadcodes zu:
- Catwoman, als spielbarer Charakter (ca. 10% des Games)
- Special Batman-Costume,
- Iceberg Lounge, eine Battle-Arena,
- Der Songsoundtrack zum Game,
- Einer Beta-Einladung zum Mehrspielergame “Gotham City Impostors“,
einer DVD mit dem Anime-Film “Batman Gotham Knight“,
einem richtig schicken Artwork-Book – und hier steckt auch die Game-Disc drin.
Highlight der Box ist aber mit Sicherheit die Statue von Batman!
Mit ihren ca. 20 cm Höhe ist diese, eigens für die Box hergestellte Figur absolut TOPP detailiert, ausgearbeitet und hochwertigst ausgefallen. Die Figur wurde von der US-Firma Kotobukiya hergestellt – einfach mal auf die Site klicken und sich ein Bild von der Qualität der Figuren überzeugen lassen. Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Hersteller, dennoch ist diese Batman-Figur einfach sehr, sehr gut gelungen!
Da wir Vorbestller bei Amazon-USA waren kommen wir bei der Erstauslieferung noch in den Genuss einer Comic-Sonderausgabe von DC Comics. Enthalten sind fünf kurze Geschichten über Charaktere die in Arkham City auftauchen. Selbstverständlich nicht willkürlich – die Shortstories zeigen den Weg der Figuren nach Arkham City. Quasi ihren Vorgeschichten zu dem Game.
Die Bildergalerie zeigt ein Unboxing zu der oben genannten Collector’s Edition.
Batman Arkham City erscheint in Deutschland offiziell am 20.10.2011 für die PS3 und X-Box 360. Die PC-Version kommt leider mit einem Monat Verspätung in den Handel.
Schon auf meinem Ur-alt iPod, liebte ich das vorinstallierte Music Trivia. Super simpel zu spielen, noch ganz ohne Touch-Screen mit den Inhalten meines iPods. Leider hat Apple dieses Meisterwerk nicht für das iPhone rausgebracht, was ich wirklich sehr schade finde. Die meisten Trivia Games im App Store sind kostenpflichtig und eher schlecht als recht. Nun kam Ende September die Gratis App IMDb Trivia heraus. Von IMDb kann man schon einiges erwarten und so versuchte ich mein Glück.
IMDb Trivia ist komplett auf Englisch, aber mal ehrlich: Schauspieler und Filmtitel erkennt man auch auf Englisch. Das Spiel ist nett, sehr kurzweilig und schnel durchgespielt. Trotzdem möchte ich es an dieser Stelle empfehlen. Für Lau kann man das mal machen.
Asche auf mein Haupt: Ich habe mir am Freitag das iPhone-Spiel Asphalt 6: Adrenaline kostenlos runtergeladen und erst Heute erzähle ich Euch davon. Aber keine Angst, das Spiel ist auf jeden Fall auch die EUR 0,79 wert die es zur Zeit noch kostet.
Aber nun zum Test! Erst am Freitagnachmittag entdeckte ich, dass das Spiel kostenlos zu bekommen ist und zu diesem Zeitpunkt war es schon auf Platz 1 der kostenlosen Apps. Absolut zu Recht! Der Download dauerte länger als bei meiner Navigationssoftware, 546 MB ist das Spiel groß. Ich stellte fest, dass 16 GB bei einem iPhone auch irgendwann voll sind. Ein paar Videos gelöscht und los ging es. Ich muss gestehen, dass ich kein Hardcore Gamer bin. Weder auf dem PC, auf der Konsole noch auf dem iPhone. Ich habe maximal 3 Spiele in meinem Leben durchgespielt und eines davon war Need for Speed - Most Wanted. Warum also nicht mal Asphalt 6 probieren.
Das Spiel startet mit einem sehr schönen und gut gemachten Intro, aber wir wissen ja dass das nichts über das Spiel aussagen muss. Anschließend kann man wählen ob man ein schnelles Rennen, oder den Karriere Modus starten möchte. Ich bin kein Typ für schnelle Nummern , also starte ich natürlich die Karriere. Ein Auto ist schnell gewählt, ich nehme den Nissan. Mini und Fiat 500, muss ja nun nicht sein.
Das fahren macht auf Anhieb Spaß! Gelenkt wird per Neigung des iPhones, Beschleunigt wird automatisch. Die rechte Bildschirmhälfte dient zum zünden des NOS und die linke Seite ist zum Bremsen. Bremsen muss man ab und zu auch mal, denn es gibt Punkte fürs driften.
Die ersten Rennen sind schnell gefahren und man kommt recht schnell voran. Nach ca. 30 Minuten Spielzeit habe ich 22% geschafft und der Akku meines iPhones ist halb leer.
Fazit: Gameplay ist spitze, das Spiel wird nicht zu schnell langweilig und freu mich schon wieder auf das nächste Mal. Absolute Kaufempfehlung für den Gelegenheitsspieler. Hardcore PC-Gamer sollten ihre Ansprüche nicht zu hoch schrauben.
Angry Birds für das iPhone ist eigentlich schon ein alter Hut. Ich kenne KEINEN iPhone Besitzer der nicht zumindest die FREE Version von Angry Birds installiert hat oder hatte. Nun gab es aber einige Updates von Angry Birds, das letzte kam am 17. Juni heraus.
Es gibt mal wieder neue Level & neue Birds. Nachdem ich meine FREE Variante „upgedated“ hatte, musste ich mir sofort die Bezahlversion kaufen. Für die 0,79 € bekommt man auch wirklich was geboten.
Heute, am 20.Mai 2011 erscheint in Europa offiziell Rockstars neues Mammut-Game „L.A. Noire“
Mannster hat sein Exemplar bereits gestern in die Hände bekommen und kann Euch was über die ersten Spielstunden dieses neuen Topp-Titels erzählen.
Insgesamt haben wir uns den Titel so ca. vier Stunden angeschaut. Die Erfahrungen und Erlebnisse aus diesen Stunden wollen wir Euch nicht vorenthalten.
Worum geht’s?
Ihr spielt den Polizisten Cole Phelps, der sich in Los Angeles im Jahr 1947 langsam aber sicher innerhalb des LAPD vom Streifenpolizisten zum Detective hoch arbeitet.
Durch die Auflösung kniffliger Fälle wird der Charakter immer wieder neu befördert und in den nächsten Rang im LAPD gehoben.
Das Spiel beginnt mit einem stimmungsvollen Intro, begleitet von 40er Jahre Mucke. Dabei bringt Euch ein Off-Sprecher der Stadt der Träume, Los Angeles näher. Schön werden die Bilder der aufstrebenden Stadt gezeigt, der Aufschwung und der „American Dream of Life“ einprägsam festgehalten.
Und schon wechselt die Ansicht: die Stadt in der Nacht. Das Verbrechen, die Korruption, der Moloch kriecht aus seinen Löchern und umklammert die Stadt mit eisernem Griff.
Unser Hauptcharakter Cole Phelps ist mit seinem Partner unterwegs in einem Streifenwagen, als sie einen Funkspruch über eine Schießerei, einige Block von ihnen entfernt, erhalten. Natürlich machen sich die beiden Streifenpolizisten auf den Weg. Der Spieler übernimmt dabei die Kontrolle über das Fahrzeug. Via kleiner Map auf dem Screen können wir ungefähr ausmachen, wo wir hinmüssen. Zum Glück funktioniert die Steuerung der Fahrzeuge ähnlich wie beim großen Bruder GTA4, daher kein großes Problem für uns. Am Tatort angekommen, kriegen die beiden Partner den (un)freundlichen aber bestimmten Befehl den Tatort nach Spuren zu untersuchen. Sogleich kommen wir auch zu einem der Kernpunkte des Gameplays: Am Tatort müssen Spuren gesichert, Beweismittel gesammelt und ausgewertet, sowie kleine Auffälligkeiten gefunden werden. Ganz verloren steht man dabei aber nicht in der Open-World Gegend: Sobald die Spielfigur einem verdächtigen Gegenstand näher kommt, beginnt die typische Krimimusik zu dudeln und das Pad fängt an zu vibrieren. Da geht doch was? Der aufgehobene Gegenstand wird kontrolliert, für das Vorankommen wichtige Ermittlungen automatisch im Notizblock notiert. Auf diese Weise rückt man verdächtigen Personen oder gar dem Täter unaufhaltsam näher. Aufgespürte Personen werden sogleich von Euch verhört. Hier gilt es besonderes Augenmerk auf das Verhalten des Gegenüber zu achten. Schaut Euch seine Mimik genau an, hört genau zu was gesagt wird, denn nach seiner Aussage müsst Ihr entscheiden: hat derjenige die Wahrheit gesagt, hat er gelogen oder seid Ihr Euch nicht sicher. Vorsicht: wenn Ihr den Zeugen einen Lügner nennt, müsst Ihr dies auch durch gefundene Beweise belegen. Sonst ist die Befragung schneller vorbei als Euch lieb ist, Euer Boss ist dann extrem stinkig mit Euch und die Kollegen lachen Euch aus. Bis dato musste ich die Befragungen bei falscher Vorgehensweise wiederholen und nach der richtigen Möglichkeit suchen. Ob das später weiterhin so funktionieren wird, kann ich derzeit noch nicht sagen. Auf jeden Fall machen die Ermittlungen einen Riesenspaß!
L.A. Noire spielt sich dabei erfrischend anders. Sicher: Einflüsse von GTA kann dieser Titel auf keinen Fall leugnen. Zu oft fühle ich mich bei diversen Straßenzügen an ein Liberty City der 40er Jahre erinnert aber was macht das schon?! GTA4 war ein Topp-Titel! Anderseits überzeugt mich das Gameplay: Tatorte absuchen, Zeugen verhören, zwischendurch auch mal eine Verfolgungsjagd zu Fuß (später auch mit dem Auto) oder kurze aber knackige Schußwechsel. Das macht mir Freude.
Mittlerweile bin ich Detective (nun gut, eine Stufe nach dem Tutorial-Level), im Kopf hab ich den Fall auch schon gelöst, jetzt muss ich nur noch die Beweise sammeln.
Zur Abwechslung gibt es in der Riesenstadt verteilt, diverse „Street Crimes“, die man vor Ort lösen kann. Bis dato handelte es sich dabei um Verfolgungsjagden und Geiselnahmen, die durch schnelle Reaktionen und Waffengewalt schnell zu lösen sind. Ob es irgendwas ausmacht wenn ich dem Kidnapper mal nicht direkt in den Kopf schieße? Vielleicht gibt es ja Extrapunkte wenn ich Street Crimes mal ohne Todesopfer löse … werde ich mal ausprobieren. Anderseits auch Quatsch: Ab in den Kopf mit der virtuellen Kugel!
Ich habe auf jeden Fall jederzeit das Gefühl, das in der Stadt die Korruption und das falsche Spiel regieren. Bin gespannt was die Story noch so alles hergibt und was die Rückblenden in meine Marine Corps Zeiten zu bedeuten haben …
Sauer aufgestoßen sind mir zwischendurch allerdings kleinere Steuerungsprobleme. Wie bei ziemlich allen Rockstar-Games ist die Steuerung von Fahrzeugen ein klein wenig schwammig geraten. Außerdem ist die Abfrage bei Dursuchung eines Tatorts mitunter recht fummelig und ein wenig ungenau. Darüber kann ich aber hinwegsehen.
Die Grafik ist durch die Bank auf extrem hohen Niveau. Alles in Echtzeit berechnet, die Charaktere alle sehr unterschiedlich gestaltet und gerade bei den Verhören wurde sehr großen Wert auf realitätsnahe Wiedergabe von Verhalten und Gefühlen gelegt.
Anderseits habe ich meinen Wagen auch schon in einer eigentlich festen Wand eines Hauses geparkt. Bei einer Tatortbegehung schwebte mein Partner plötzlich halb in einer geschlossenen Tür. Schön war auch wo der Himmel plötzlich zum Boden wurde und die Stadt nur noch aus diversen Bausteinen bestand.
Naja, ist doch egal, ein kurzer Neustart des Levels und alles ist wieder okay. Ich sehe das jetzt nicht unbedingt so eng, es wird bestimmt früher oder später einen Patch für diese Probleme geben.
Ich finde bei Spielen wichtiger, dass das Gameplay, der Spannungsbogen und die eingesetzte Gewalt im Einklang stehen.
So, genug erzählt, zurück nach L.A.!
L.A. Noire ist ab 20.Mai 2011 im Handel erhältlich. War der Titel erst exklusiv für die PS3 angekündigt, hat man sich mittlerweile auch dazu entschlossen zeitgleich eine X-Box360 Fassung rauszubringen.