Die großartige Triumph Speed Triple R im Mannster-Test.
Bereits im Oktober 2011 berichtete Mannster über die neuen Triumph Modelle 2012. Schon damals machte ich klar, dass ich mich besonders auf die Speed Triple R freue. Schon lange hatte die Motorrad Redaktion von Mannster ein Auge auf die nackte und sportliche Engländerin geworfen. Dank Triumph-Deutschland und dem Triumph Händler Q-Bike in Hamburg hatten wir die Gelegenheit das heißeste Gerät aus dem Hause Triumph drei volle Tage lang zu testen.
(c) Q-Bike
Tag 1 – Abholen
Bereits am frühen Vormittag konnte ich die Speed Triple R bei Q-Bike abholen. Nach einer kurzen Einweisung und der besten Beschreibung von Q-Bike Mitarbeiter Robert, die Triumph sich auch auf die Webseite stellen kann, war ich gut gewappnet für die Testfahrt. O-Ton Robert: Die Speedy ist wahnsinnig vielseitig. Du kannst im 6. Gang entspannt mit fünfzig fahren, aber auch super sportlich bis in die hohen Drehzahlen drehen – Das kann nur der Dreizylinder!
Was soll ich sagen, seine Worte hingen mir die ganze Testphase über in den Ohren, denn er hatte verdammt noch mal Recht behalten! Auch wenn diese kurzen Sätze eigentlich alles erklären, habe ich noch viel mehr über die elegante und zugleich wilde Engländerin zu erzählen.
Stadtfahrt
Ich tue mich eher schwer mit Kategorien und Schubladen, oft wird man einem Motorrad nicht gerecht mit solchen Beurteilungen. Lange habe ich darüber nachgedacht wo der Unterschied zwischen Streetfighter, Naked Bike und Café Racer liegen. Streichen wir mal Naked Bike, denn unbekleidet sind ja viele Motorräder. Bleibt noch Streetfighter und Café Racer, aber wo ist denn nun die Speed Triple R einzuordnen?
Um diese Frage zu beantworten ist der Test in der Stadt am besten. Café Racer Qualitäten hat die Speed Triple R auf alle Fälle. Noch nie zuvor wurde ich so oft auf ein Motorrad angesprochen wie auf die Speedy R. Ständig bleiben interessierte stehen und Studieren die liebevoll angebrachten Details am Bike. Da sind die ins Auge stechenden Karbon Applikationen an Tank und Kühler, der schwarz eloxierte Lenker und der mattschwarze Rahmen, die goldene Gabel, die Lackierung Crystal White würde mich glatt ein weißes Motorrad kaufen lassen und das „I-Tüpfelchen“ ist der rote Heckrahmen der Speed Triple R. Letzterer fällt wirklich jedem auf und ist DAS Erkennungszeichen der R-Variante. Sehr schön sind auch die Leichtmetall-Schmiederäder welche durch fünf leicht gekrümmte Speichen geziert werden. Die Anordnung der Speichen erinnert leicht an einen Ninja-Stern und vermittelt sofort Fahrdynamik.
Mit der Triumph Speed Triple R ist dir die Aufmerksamkeit an jeder Eisdiele gesichert!
Das fahren in der Stadt geht leicht von der Hand, zumindest solange man den Ratschlag des Q-Bike Mitarbeiters befolgt. Fährt man ganz entspannt und schaltet nicht zu viel, fährt sich die Speed Triple wie ein Cruiser im Stadtverkehr. Wer allerdings gerne schaltet und immer auf der Suche nach dem idealen Drehzahlbereich ist – was eher so meiner gewohnten Fahrweise entspricht – wird am Abend einen leichten Muskelkater in der linken Hand verspüren. Der Kupplungshebel benötigt schon ein wenig Kraft, nach dem dritten Tag fiel mir der erhöhte Druck allerdings nicht mehr auf – man gewöhnt sich dran.
Obwohl die Speedy eindeutig eher für andere Gefilde gemacht ist, macht das Fahren auch in der Stadt einen Höllen-Spaß. Trotz Ihrer Größe und ihres Gewichts bewegt sich die Speed Triple erstaunlich schnell und agil um jede noch so kleine Ecke, ein Gefühl der Unsicherheit entsteht an keiner stelle. Die Speedy tut in der Stadt genau das was man ihr sagt, aber gemacht ist sie eigentlich für etwas anderes…
Tag 2 – Landstraße
Königsdisziplin und der Grund warum wir alle Motorrad fahren – die Landstraße!
Enge Kurven, kurze schnelle Geraden und Spitzkehren. Genau hier fühlt sich die Speed Triple R Zuhause. Zugegeben, man liegt bei so viel Leistung (135 PS) leicht mal 20% bis 30% über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit - hat aber keiner gesehen!
Die Speed Triple R liegt, steht – oder wie auch immer – wie angeklebt auf der Straße. Bei trockener Fahrbahn leisten die Pirelli Super Corsa SP-Reifen ganze Arbeit, immer 120% Kontakt zur Straße. Das liegt natürlich auch an den hochwertigen Federelementen vom Fachmann Öhlins. Sowohl die Öhlins NIX30 Gabel, als auch das Öhlins TTX36 Federbein sind speziell an die Triumph Speed Triple R angepasst. Und ich übertreibe nicht, wenn ich nun sage: Das merkt man! Zusätzlich ist das Federbein voll einstellbar und dass nicht umständlich in der Werkstatt, sondern leicht zugänglich für den Besitzer und somit auch zu benutzen.
Beim Abholen des Bikes wurde ich darauf hingewiesen, dass die mir übergebene Speed Triple R sehr hart eingestellt ist. Das sportliche Fahrgefühl sollte im Vordergrund stehen. Und ich sage nach meinem Test: Die Federelemente sind genau richtig eingestellt. Genau so will es doch der Speed Triple R Kunde haben, für alle anderen ist doch noch die normale Speed Triple da.
Je mehr Vertrauen man zur Speedy bekommt, umso mehr Spaß hat man auf der Landstraße. Ich bin nicht einmal in den Grenzbereich gekommen, wenn es diesen denn gibt. Vertrauen, Vertrauen und noch mal Vertrauen. Die beste Bewertung für ein sportliches Motorrad ist doch, wenn man ihm sein Leben anvertrauen würde und das würde ich dieser Speedy R auf alle Fälle.
Tag 3 – Autobahn
Es wird viel darüber diskutiert, ob Autobahn fahren Spaß macht, dazu noch mit einem Naked Bike. Andererseits wollen 135 Pferdchen auch mal freigelassen werden.
Da ich Mitleid mit den Pferdchen hatte, wollte ich ihnen mal etwas Auslauf geben. Ab ging es auf die A 24 Richtung Berlin. Vormittags ist hier reichlich Platz um mal richtig Gas zu geben.
Die Speed Triple R lässt sich auch nicht lang bitten, einmal kräftig am Gas genuckelt und ab geht die Post. Die Beschleunigung von 120 km/h auf 180 km/h geht quasi von jetzt auf gleich. Die Triumph gleitet gleichmäßig in höhere Drehzahlbereiche, ohne dass es sie Arbeit kostet. Insgesamt kann man sagen, dass die Speed Triple R alles mit Leichtigkeit erledigt.
Dank der sehr gemütlichen und klug gestalteten Sitzbank, findet sogar ein 1,94 m großer Fahrer – wie ich es bin – genügend Windschatten um eine Zeit lang 190 km/h zu fahren. Die Speed Tripple hätte natürlich noch mühelos weitergedreht, allerdings hält mich hier die Vernunft im Zaum. Für die Speedy wäre hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht gewesen.
Nach einer dreiviertel Stunde zog es mich dann aber wieder auf die Landstraße, Autobahn ist doch verdammt anstrengend.
Fazit
Die Triumph Speed Triple R ist die konsequente Fortführung der Triumph Produktpalette und sie wird noch so einige Triumph Zweifler vom Dreizylinder überzeugen. Die Speed Triple R ist ein solides Naked Bike mit der Tendenz zum Streetfighter. Das allerschönste ist, dass hier ein Streetfighter vor einem steht, bei dem man keine Abstriche machen muss. Ein hervorragende Verarbeitung, eine praktikable und gemütliche Sitzbank sowie ein Fahrwerk dass zum schwärmen einlädt: Der Speed Triple R – Fahrer muss auf nichts verzichten und wird trotzdem die Blicke vor der Eisdiele auf sich ziehen.
Vielen Dank an Triumph Deutschland und Q-Bike in Hamburg für das Bereitstellen der neuen Speed Triple R!
Die neue KTM Duke 690 2012 – der stärkste 1-Zylinder der Welt – hat ein schweres Erbe anzutreten und hat über all die Jahre nicht an Biss verloren.
Als KTM in den 90ern das Thema Naked Bike anging bestritt die Traditionsmarke aus Mattighofen (Österreich) einen etwas anderen Weg als ihre Konkurrenz. Während viele Hersteller sich darauf konzentrierten ihre Rennmaschinen zu entkleiden und die entstandenen Lücken mit neuen Plastikteilen wieder zu schließen, wähle KTM den Weg zum Naked Bike über die Supermotos die KTM schon lange im Programm hat.
Die erste Duke sah ein bisschen aus wie das Motorrad von Knighthawk (Fernsehserie aus den 80er Jahren, Anm. Ray). Ein Supermoto typischer Rahmen und Räder, wobei die Abstimmung etwas anders als bei den Supermotos ausfiel. Ein paar Verkleidungsteile ran und fertig war die erste Duke. 1998 lief dann das letzte Modell der Duke 1 vom Band und es folgte die Duke 2 – man war ich verliebt in das Teil. Die Duke 2 besaß ein deutlich runderes Konzept. Das Aussehen war schon deutlich aggressiver als bei der ersten Version. Der Schritt in das neue Jahrtausend war geebnet. Die Duke 2 war so zu sagen ein Naked-Bike und Streetfighter für große Menschen. Bei meinen gemessenen 1,95m weiß ich sowas natürlich zu würdigen.
Anschließend veränderte sich die Duke mit dem 690er Motor maßgeblich und auch das Design wurde angepasst und auf den neuesten Stand gebracht. 2010 / 2011 veränderte sich die Duke dann plötzlich etwas zum Nachteil, zumindest meiner Meinung nach. Alles wurde etwas weichgespült und der aggressive Style hatte etwas gelitten.
Anscheinend war ich nicht der Einzige der so dachte, denn nun – 2012 – kommt das neue Modell und die Duke 2012 hat wieder etwas von ihrer Bissigkeit hinzu gewonnen. KTM hat mit der Duke 690 2012 den Weltweit stärksten 1-Zylinder in Serie gebracht. Das Design ist, wie schon gesagt, wieder deutlich bissiger geworden als wie bei ihrem direkten Vorgänger. Der Endtopf hängt fast freiliegend neben dem Hinterrad und die Auswahl der Materialien ist erstklassig.
Das offizielle Video von KTM
Technische Daten
MOTOR
Bauart
1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum
690 cm³
Bohrung
102 mm
Hub
84,5 mm
Leistung
50 kW (68 PS)
Starthilfe
E-Starter, automatischer Dekompressor
Getriebe
6-Gang klauengeschaltet
Motorschmierung
Semi-Trockensumpfschmierung mit 2 Rotorpumpen
Primärübersetzung
36:79
Sekundärübersetzung
16:40
Kühlung
Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit durch Wasserpumpe
Kupplung
APTC™ Antihopping Kupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Zündanlage
kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler Zündverstellung
FAHRWERK
Rahmen
Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren, pulverbeschichtet
Gabel
WP Suspension 4357
Federbein
WP Suspension 4618 EM mit Pro‑Lever Umlenkung
Federweg vorne
135 mm
Federweg hinten
135 mm
Bremsanlage vorne
Scheibenbremse mit radial verschraubter Vierkolben-Bremszange, Bremsscheibe schwimmend gelagert
Bremsanlage hinten
Scheibenbremse mit Einkolben-Bremszange, schwimmend gelagert
Bremsscheiben – Durchmesser vorne
320 mm
Bremsscheiben – Durchmesser hinten
240 mm
Kette
5/8 x 1/4” X‑Ring
Steuerkopfwinkel
63,5°
Radstand
1.466±15 mm
Bodenfreiheit unbelastet
192 mm
Sitzhöhe unbelastet
835 mm
Kraftstofftankinhalt gesamt ca.
13,8 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Gewicht ohne Kraftstoff ca.
150 kg
(c) KTM.com
Bei einem Gewicht von 150 kg und der Leistung von rund 70 PS, wird die Duke 2012 auf jeden Fall zur Rakete. Ich werde auf jeden Fall versuche sie einmal zu reiten!
Vom 27. Bis zum 29. Januar 2012 heißt es in den Hamburger Messehallen wieder: Gentlemen Start Your Engines!
Und dieses Mal ist es ein ganz besonderes Event, denn die Hamburger Motorrad Tage (HMT) werden volljährig. Doch erwachsen sind sie schon lange, auf 30.000 Quadratmetern werden den Besuchern Action, Equipment und natürlich die neuesten Bikes gezeigt. Mannster treibt sich jedes Jahr auf den HMT herum, denn endlich kann man die Objekte seiner Begierde aus der Nähe sehen, sich draufsetzen und vergleichen. Nahezu alle großen und auch kleinen Motorradhersteller und Customizer aus der ganzen Welt präsentieren ihre Modelle.
Im hohen Norden der Republik gelten die Hamburger Motorrad Tage außerdem immer als Start in die neue Saison, auch wenn die letzte Wetterbedingt nie so richtig aufgehört hat. Es werden neue Pläne und Anschaffungen geplant und man trifft sich zum ersten Mal im neuen Jahr mit seinen befreundeten Bikern.
Mannster ist gespannt darauf die 2012er Modelle der Hersteller zu sehen wie die kleine Ducati Streefighter oder die neueGiXXer von Suzuki und noch vieles mehr.
Die Vorfreude steigt, auf die Messe und auf die neue Saison.
Alle Infos, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur HMT 2012 bekommt Ihr auf der Veranstallter-Seite www.hamburger-motorrad-tage.de
Ride On, Ray!
Es ist wieder die Intertionale Motorradmesse in Mailand auf der alle namenhaften Hersteller ihre neuen Modelle für 2012 vorstellen. Schon im Vorfeld der Messe waren so viele neue Modelle und Modelpflegen seitens der hersteller zu beobachten, dass die Messe in Mailand ein mega Event wird.
Während der letzten drei Jahre blieben technische und design Erneuerrungen meist aus. Für das Modelljahr 2012 habe sich die Hersteller aber nicht lumpen lassen und so sind einige interessante Bikes in Mailand am Start.
Honda wartet mit zwei Bikes für Fahranfänger auf, Husquarna präsentiert die Moab (einem Scrambler, wie er schöner nicht sein könnte) und Ducati präsentiert die neue 1199 Panigale.
MV Agusta – F3
MV Agusta – F3
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Foto: EICMA
Mannster kann dieses Jahr leider nur aus der Ferne berichten, aber vielleicht passt es dann ja nächstes Jahr.
Die Lust am Biken vergeht natürlich nie und so können wir uns mit dem Stöbern durch die neuen Modelle den Winter ein wenig verkürzen.
Ducati war schon immer einer meiner Lieblinge, wenn es um Motorräder geht. Besonders schön finde ich es, wenn die Hersteller den treuen Kunden und Fahrer unterstützen. Jeder Motorradfahrer kennt das, man hat sein Bike schon viele Jahre und irgendwie muss mal wieder etwas verändert werden. Meist greift man zum neuen Auspuff aus dem Zubehör oder sieht sich nach einer neuen Lampenmaske um. Manchmal wagt man sich aber auch an das Dekor und tauscht hier und da mal einen Aufkleber. Ducati hat jetzt die neuen Monster Art-Kits “GP Replica” auf den Markt geworfen.
In nur 10 Minuten bekommt die Monster einen neuen / Retro-Look, der sich sehen lassen kann. Erhältlich ist das GP Replica Art-Kit für die Modelle Monster 696, 796, 1100 und 1100S. Natürlich passen die Parts auch an die Nagelneue 1100EVO.
Preise erfahrt Ihr bei Eurem Ducati Händler. Ich finde den Gedanken und die Idee der Art-Kits wirklich sympathisch und das Ergebniss echt gut! Andere Hersteller sollten sich hier mal eine Scheibe abschneiden und lernen was Bestandskundenpflege ist.
Ich muss zugeben, ich kaufe mir immer wieder Motorrad Magazine und muss danach überlegen ob sich der Kauf gelohnt hat. Das Magazin MOTTORRAD macht gerade eine Testreihe nach meinem Geschmack. 11 Naked Bikes im Megatest. Mit von der Partie sind Aprilia Touno V4 R APRC, Ducati Streetfighter, Benelli TnT R 160, Triumph Speed Triple, KTM 990 Super Duke, MV Agusta Brutale 1090 RR, Suzuki B-King, BMW K 1300 R, Kawasaki Z 1000, Yamaha FZ1 und Honda CB 1000 R. Was für ein Line-Up, Weltklasse! Der Test erstreckt sich auf zwei Ausgaben. Der erste Teil war in Ausgabe 12 (27.05.2011) und der zweite Teil kam am Freitag (10.06.2011) in Ausgabe 13.
Im ersten Teil ging es um objektive Kriterien wie Ausstattung, Fahrwerk, Bremsen, Verarbeitung, Sicherheit. Im zweiten Testabschnitt geht es dann ums Herz, um die subjektiven Kriterien Spaß und Emotion. Welches Bike vermittelt das größte kribbeln im Bauch und verleitet den Fahrer zu 100% Fahrspaß.
Für mich: Der Test überhaupt, darauf habe ich schon lange gewartet. Die Motorrad Ausgabe 13 ist bereits beim Kiosk meines Vertrauens vergriffen. Ich schätze, nicht nur ich habe auf so ein Titelthema gewartet.
Triumph feiert in diesem Monat eine halbe Million Motorräder seit der Wiederauferstehung der Marke im Jahre 1991 und nie war Triumph erfolgreiche als in den letzten Jahren. Das Jubiläums Bike, mit der Seriennummer 500.000 ist eine Speed Triple. Das exklusiv lackierte Bike wird zugunsten der Riders for Health-Organisation versteigert.
Die Traditionsmarke produziert in Hinckley/Leicestershire (England) und erhält so den originalen, britischen Charme des Dreizylinders von der ersten Schraube bis zur Sitzbank.
Am 1. Juli, im Rahmen des Goodwood Festival of Speed, kommt die Jubi-Speedy unter den Hammer. Die 500.000 Speedy ist so dermaßen schön, dass ich mit einem Spitzenpreis rechne.
Mannster ruft ganz laut: Herzlichen Glückwunsch nach Hinckley!
Neben BMW bietet nun auch die britische Edelmarke Triumph eine eigene App für iPhone und iPad an. Die App Triumph Configurator bietet genau dass was der Name versptrcht: Konfiguriere Deine Traum Triumph. Man kann wirklich jedes bei Triumph verfügbare Anbauteil und Accessoire an sein Wunsch Bike bauen. Von den beliebten Arrow Brülltüten, über die Blinker bis zum Tankrucksack. Alles ist zu konfigurieren. Anschließend kann man seine persönliche Konfiguration speichern und den nächsten Händler suchen um eine Probefahrt zu vereinbaren.
Natürlich ist eine Konfigurations App nichts wirklich innovatives, die Umsetzung von Triumph ist aber sauber, einfach gut und funktional. Andere Hersteller investieren nicht so viel in Geld und liebe in die Entwicklung ihrer Motorrad-Marke. Warum? Ist der Motorradmarkt zu klein? Ich denke an Triumph können sich andere Hersteller ein gutes Beispiel nehmen, denn gerade Motorradfahrer sind sehr mobil, mehr unterwegs als Autofahrer und irre Technik begeistert.
Warum hat noch kein Hersteller eine Fahrtenbuch App heraus gebracht? Gerade in Verbindung mit einer Marke wäre das eine echte Kundenbindung und am Ende des Jahres bekommen die 3 Fahrer mit den meisten Kilometern / Kilometerpunkten einen kleinen Pokal. Hey Triumph, ich tausche ein Konzept gegen eine Spreed Triple
Vorerst werde ich wohl nur konfigurieren können und von einem neuen Bike träumen.
Supermotos haben in den letzten Jahren etwas an popularität verloren. Natürlich fahren da draußen immer noch eine Menge schöner Supermotos herum (ja, ich fahre ja auch noch eine), aber Kunden greifen dieser Tage eher zum Naked Bike als zur Supermoto. Dennoch haben viele große Hersteller noch spitzenmodell im Angebot und entwickeln auch noch weiter. Da gibt es die junge Aprilia Dorsoduro 1200, die immer guten KTM Supermotos und natürlich die Ducati Hypermotard. Ducati legt die Hypermotard 2011 neu auf und hat die wunderschöne Hypermotard 1198 EVO SP am Start. Die Hypermotard bestach schon von Beginn an mit ihrer Leichtigkeit. Viel Leistung auf wenig Gewicht und das Ganze auch noch gut zu händeln.
Dieses Jahr wird es also die Ducati Hypermotard 1198 EVO SP. Etwas mehr Hubraum, damit verbunden noch mehr Leistung und das Kürzel EVO steht bei Ducati seit jeher für eine Ausstattung der Extraklasse. Seht Euch die hübschen Teilchen in der Galerie an, vielleicht wird das nächste Motorrad doch wieder eine Supermoto.
Lang ist es her, da gehörten Horex Motorräder zur obersten Liga. Unsere Generation kennt die Marke Horex wahrscheinlich nur noch aus Werner Comics. Werner baute damals den Horex Red Porschekiller, um ein Rennen gegen seinen Kontrahenten Holgi zu fahren. Nun geht es in eine neue Runde, einen neuen Start für Horex.
Seit 1956 sind keine Motorräder, unter dem Namen Horex, mehr vom Band gelaufen. Dies soll sich nun ändern! Ab dem vierten Quartal 2011 sollen die neuen Horex Maschinen in dem neuen Werk in Garching bei München vom Band laufen.
Eine Legende erwacht zu neuem Leben
Das erste Model der großen Neuauflage der Marke Horex wird die Horex V6, ein Roadster. Optisch angesiedelt zwischen Harley Davidson und Triumph. Motorisch ist die neue Horex unvergleichbar.
Motor: VR-Sechszylinder mit Kompressoraufladung!!!
Hubraum: 1218 ccm
Leistung: 175 PS
Antriebsart: Riemen
Die kompletten technischen Daten bekommt Ihr direkt beiHorex.
Das klassische Design, mit futuristischer Anmutung, spricht sofort an. Schade, dass wir noch so lange darauf warten müssen, bis wir die Horex V6 auf unserer Hausstrecke sehen können.