Motorräder, Musik, Filme und Games – Du entscheidest, was Dir gefällt!

Posts Tagged ‘streetfighter’

Ducati gehört jetzt Audi

Audi kauft DucatiDie Tinte ist trocken: Ducati kommt in Zukunft aus Deutschland!

Naja, zumindest indirekt. Die VW-Tochter Audi kaufte heute für rund 860 Millionen Euro den italienischen Motorradhersteller Ducati.

Jetzt kann man natürlich fragen: Was will Audi denn mit einem italienischen Motorradhersteller anfangen? Im Prinzip gibt es keinen festen Ansatzpunkt. Journalisten mauscheln, dass der VW Aufsichtsrat Chef Ferdinand Piech sich Ducati unter den Nagel gerissen hat, weil er selbst leidenschaftlicher Motorradfahrer ist. Es kursiert sogar das Gerücht, dass Piech eine Ducati Diavel fährt. Warum auch nicht, ein Edel-Hersteller wie Ducati steht jedem gut zu Gesicht. So natürlich auch Audi.

Wenn man es nun mal etwas ernster betrachtet wäre es für Ducati von großem Vorteil das Vertriebsnetz von Audi zu nutzen. Ducati hat nicht besonders viele Niederlassungen in Deutschland. In Hamburg gibt es gerade mal eine und diese ist nicht mal besonders groß. Wenn man sich nun vorstellt, dass Audi in den großen Niederlassungen in Zukunft Ducati Motorräder mit in ihre Innenausstattung integriert – so wie es in den Honda Autohäusern der Fall ist – dann macht das ganze schon wieder Sinn.

Audi Käufer gelten nicht gerade als die Unterschicht und wer sich einen TT oder einen A5 kauft ist auch potentieller Streetfighter und Panigale Kunde.

Der Zusammenschluss von Ducati und Audi macht für mich also auch wirtschaftlich absolut Sinn und ich hoffe Audi macht sich ähnlich sinnvolle Gedanken wie ich.

Der Audi Vorstand darf sich aber auch jederzeit bei mir melden und mich zu Rate ziehen.

Ride On, Ray!

Test: Speed Triple R

Die großartige Triumph Speed Triple R im Mannster-Test.

Triumph Speed Triple R 2012

Bereits im Oktober 2011 berichtete Mannster über die neuen Triumph Modelle 2012. Schon damals machte ich klar, dass ich mich besonders auf die Speed Triple R freue.  Schon lange hatte die Motorrad Redaktion von Mannster ein Auge auf die nackte und sportliche Engländerin geworfen. Dank Triumph-Deutschland und dem Triumph Händler Q-Bike in Hamburg hatten wir die Gelegenheit das heißeste Gerät aus dem Hause Triumph drei volle Tage lang zu testen.

Triumph in Hamburg Q-Bike

(c) Q-Bike

Tag 1 – Abholen

Bereits am frühen Vormittag konnte ich die Speed Triple R bei Q-Bike abholen. Nach einer kurzen Einweisung und der besten Beschreibung von Q-Bike Mitarbeiter Robert, die Triumph sich auch auf die Webseite stellen kann, war ich gut gewappnet für die Testfahrt. O-Ton Robert: Die Speedy ist wahnsinnig vielseitig. Du kannst im 6. Gang entspannt mit fünfzig fahren, aber auch super sportlich bis in die hohen Drehzahlen drehen – Das kann nur der Dreizylinder!

Was soll ich sagen, seine Worte hingen mir die ganze Testphase über in den Ohren, denn er hatte verdammt noch mal Recht behalten! Auch wenn diese kurzen Sätze eigentlich alles erklären, habe ich noch viel mehr über die elegante und zugleich wilde Engländerin zu erzählen.

Stadtfahrt

Ich tue mich eher schwer mit Kategorien und Schubladen, oft wird man einem Motorrad nicht gerecht mit solchen Beurteilungen. Lange habe ich darüber nachgedacht wo der Unterschied zwischen Streetfighter, Naked Bike und Café Racer liegen. Streichen wir mal Naked Bike, denn  unbekleidet sind ja viele Motorräder. Bleibt noch Streetfighter und Café Racer, aber wo ist denn nun die Speed Triple R einzuordnen?

Ray auf der Speed Triple R Um diese Frage zu beantworten ist der Test in der Stadt am besten. Café Racer Qualitäten hat die Speed Triple R auf alle Fälle. Noch nie zuvor wurde ich so oft auf ein Motorrad angesprochen wie auf die Speedy R. Ständig bleiben interessierte stehen und Studieren die liebevoll angebrachten Details am Bike. Da sind die ins Auge stechenden Karbon Applikationen an Tank und Kühler, der schwarz eloxierte Lenker und der mattschwarze Rahmen, die goldene Gabel, die Lackierung Crystal White würde mich glatt ein weißes Motorrad kaufen lassen und das „I-Tüpfelchen“ ist der rote Heckrahmen der Speed Triple R. Letzterer fällt wirklich jedem auf und ist DAS Erkennungszeichen der R-Variante. Sehr schön sind auch die Leichtmetall-Schmiederäder welche durch fünf leicht gekrümmte Speichen geziert werden. Die Anordnung der Speichen erinnert leicht an einen Ninja-Stern und vermittelt sofort Fahrdynamik.

Mit der Triumph Speed Triple R ist dir die Aufmerksamkeit an jeder Eisdiele gesichert!

Das fahren in der Stadt geht leicht von der Hand, zumindest solange man den Ratschlag des Q-Bike Mitarbeiters befolgt. Fährt man ganz entspannt und schaltet nicht zu viel, fährt sich die Speed Triple wie ein Cruiser im Stadtverkehr. Wer allerdings gerne schaltet und immer auf der Suche nach dem idealen Drehzahlbereich ist – was eher so meiner gewohnten Fahrweise entspricht – wird am Abend einen leichten Muskelkater in der linken Hand verspüren. Der Kupplungshebel benötigt schon ein wenig Kraft, nach dem dritten Tag fiel mir der erhöhte Druck allerdings nicht mehr auf – man gewöhnt sich dran.

Obwohl die Speedy eindeutig eher für andere Gefilde gemacht ist, macht das Fahren auch in der Stadt einen Höllen-Spaß. Trotz Ihrer Größe und ihres Gewichts bewegt sich die Speed Triple erstaunlich schnell und agil um jede noch so kleine Ecke, ein Gefühl der Unsicherheit entsteht an keiner stelle. Die Speedy tut in der Stadt genau das was man ihr sagt, aber gemacht ist sie eigentlich für etwas anderes…

Tag 2 – Landstraße

Königsdisziplin und der Grund warum wir alle Motorrad fahren – die Landstraße!

Enge Kurven, kurze schnelle Geraden und Spitzkehren. Genau hier fühlt sich die Speed Triple R Zuhause. Zugegeben, man liegt bei so viel Leistung (135 PS) leicht mal 20% bis 30% über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit - hat aber keiner gesehen!

Triumph Speed Triple R ÖhlinsDie Speed Triple R liegt, steht – oder wie auch immer – wie angeklebt auf der Straße. Bei trockener Fahrbahn leisten die Pirelli Super Corsa SP-Reifen ganze Arbeit, immer 120% Kontakt zur Straße. Das liegt natürlich auch an den hochwertigen Federelementen vom Fachmann Öhlins. Sowohl die Öhlins NIX30 Gabel, als auch das Öhlins TTX36 Federbein sind speziell an die Triumph Speed Triple R angepasst. Und ich übertreibe nicht, wenn ich nun sage: Das merkt man! Zusätzlich ist das Federbein voll einstellbar und dass nicht umständlich in der Werkstatt, sondern leicht zugänglich für den Besitzer und somit auch zu benutzen.

Beim Abholen des Bikes wurde ich darauf hingewiesen, dass die mir übergebene Speed Triple R sehr hart eingestellt ist. Das sportliche Fahrgefühl sollte im Vordergrund stehen. Und ich sage nach meinem Test: Die Federelemente sind genau richtig eingestellt. Genau so will es doch der Speed Triple R Kunde haben, für alle anderen ist doch noch die normale Speed Triple da.

Je mehr Vertrauen man zur Speedy bekommt, umso mehr Spaß hat man auf der Landstraße. Ich bin nicht einmal in den Grenzbereich gekommen, wenn es diesen denn gibt. Vertrauen, Vertrauen und noch mal Vertrauen. Die beste Bewertung für ein sportliches Motorrad ist doch, wenn man ihm sein Leben anvertrauen würde und das würde ich dieser Speedy R auf alle Fälle.

Tag 3 – Autobahn

Es wird viel darüber diskutiert, ob Autobahn fahren Spaß macht, dazu noch mit einem Naked Bike. Andererseits wollen 135 Pferdchen auch mal freigelassen werden.

Da ich Mitleid mit den Pferdchen hatte, wollte ich ihnen mal etwas Auslauf geben. Ab ging es auf die A 24 Richtung Berlin. Vormittags ist hier reichlich Platz um mal richtig Gas zu geben.

Die Speed Triple R lässt sich auch nicht lang bitten, einmal kräftig am Gas genuckelt und ab geht die Post. Die Beschleunigung von 120 km/h auf 180 km/h geht quasi von jetzt auf gleich. Die Triumph gleitet gleichmäßig in höhere Drehzahlbereiche, ohne dass es sie Arbeit kostet. Insgesamt kann man sagen, dass die Speed Triple R alles mit Leichtigkeit erledigt.

Triumph Speed Triple RDank der sehr gemütlichen und klug gestalteten Sitzbank, findet sogar ein 1,94 m großer Fahrer – wie ich es bin – genügend Windschatten um eine Zeit lang 190 km/h zu fahren. Die Speed Tripple hätte natürlich noch mühelos weitergedreht, allerdings hält mich hier die Vernunft im Zaum. Für die Speedy wäre hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht gewesen.

Nach einer dreiviertel Stunde zog es mich dann aber wieder auf die Landstraße, Autobahn ist doch verdammt anstrengend.

Fazit

Die Triumph Speed Triple R ist die konsequente Fortführung der Triumph Produktpalette und sie wird noch so einige Triumph Zweifler vom Dreizylinder überzeugen. Die Speed Triple R ist ein solides Naked Bike mit der Tendenz zum Streetfighter. Das allerschönste ist, dass hier ein Streetfighter vor einem steht, bei dem man keine Abstriche machen muss. Ein hervorragende Verarbeitung, eine praktikable und gemütliche Sitzbank sowie ein Fahrwerk dass zum schwärmen einlädt: Der Speed Triple R – Fahrer muss auf nichts verzichten und wird trotzdem die Blicke vor der Eisdiele auf sich ziehen.

Vielen Dank an Triumph Deutschland und Q-Bike in Hamburg für das Bereitstellen der neuen Speed Triple R!

Ride On, Ray.

KTM Duke 690

KTM Duke 690 2012

(c) KTM.com

Die neue KTM Duke 690 2012 – der stärkste 1-Zylinder der Welt – hat ein schweres Erbe anzutreten und hat über all die Jahre nicht an Biss verloren.

Als KTM in den 90ern das Thema Naked Bike anging bestritt die Traditionsmarke aus Mattighofen (Österreich) einen etwas anderen Weg als ihre Konkurrenz. Während viele Hersteller sich darauf konzentrierten ihre Rennmaschinen zu entkleiden und die entstandenen Lücken mit neuen Plastikteilen wieder zu schließen, wähle KTM den Weg zum Naked Bike über die Supermotos die KTM schon lange im Programm hat.

Die erste Duke sah ein bisschen aus wie das Motorrad von Knighthawk (Fernsehserie aus den 80er Jahren, Anm. Ray). Ein Supermoto typischer Rahmen und Räder, wobei die Abstimmung etwas anders als bei den Supermotos ausfiel. Ein paar Verkleidungsteile ran und fertig war die erste Duke. 1998 lief dann das letzte Modell der Duke 1 vom Band und es folgte die Duke 2 – man war ich verliebt in das Teil. Die Duke 2 besaß ein deutlich runderes Konzept. Das Aussehen war schon deutlich aggressiver als bei der ersten Version. Der Schritt in das neue Jahrtausend war geebnet. Die Duke 2 war so zu sagen ein Naked-Bike und Streetfighter für große Menschen. Bei meinen gemessenen 1,95m weiß ich sowas natürlich zu würdigen.

Anschließend veränderte sich die Duke mit dem 690er Motor maßgeblich und auch das Design wurde angepasst und auf den neuesten Stand gebracht. 2010 / 2011 veränderte sich die Duke dann plötzlich etwas zum Nachteil, zumindest meiner Meinung nach. Alles wurde etwas weichgespült und der aggressive Style hatte etwas gelitten.

Anscheinend war ich nicht der Einzige der so dachte, denn nun – 2012 – kommt das neue Modell und die Duke 2012 hat wieder etwas von ihrer Bissigkeit hinzu gewonnen. KTM hat mit der Duke 690 2012 den Weltweit stärksten 1-Zylinder in Serie gebracht. Das Design ist, wie schon gesagt, wieder deutlich bissiger geworden als wie bei ihrem direkten Vorgänger. Der Endtopf hängt fast freiliegend neben dem Hinterrad und die Auswahl der Materialien ist erstklassig.

Das offizielle Video von KTM

Technische Daten

MOTOR

Bauart 1-Zylinder 4-Takt Otto-Motor, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum 690 cm³
Bohrung 102 mm
Hub 84,5 mm
Leistung 50 kW (68 PS)
Starthilfe E-Starter, automatischer Dekompressor
Getriebe 6-Gang klauengeschaltet
Motorschmierung Semi-Trockensumpfschmierung mit 2 Rotorpumpen
Primärübersetzung 36:79
Sekundärübersetzung 16:40
Kühlung Flüssigkeitskühlung, permanente Umwälzung der Kühlflüssigkeit durch Wasserpumpe
Kupplung APTC™ Antihopping Kupplung im Ölbad / hydraulisch betätigt
Zündanlage kontaktlos gesteuerte vollelektronische Zündanlage mit digitaler Zündverstellung

FAHRWERK

Rahmen Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren, pulverbeschichtet
Gabel WP Suspension 4357
Federbein WP Suspension 4618 EM mit Pro‑Lever Umlenkung
Federweg vorne 135 mm
Federweg hinten 135 mm
Bremsanlage vorne Scheibenbremse mit radial verschraubter Vierkolben-Bremszange, Bremsscheibe schwimmend gelagert
Bremsanlage hinten Scheibenbremse mit Einkolben-Bremszange, schwimmend gelagert
Bremsscheiben – Durchmesser vorne 320 mm
Bremsscheiben – Durchmesser hinten 240 mm
Kette 5/8 x 1/4” X‑Ring
Steuerkopfwinkel 63,5°
Radstand 1.466±15 mm
Bodenfreiheit unbelastet 192 mm
Sitzhöhe unbelastet 835 mm
Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 13,8 l
Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)
Gewicht ohne Kraftstoff ca. 150 kg

 

KTM Duke 690 2012 - hinten

(c) KTM.com

Bei einem Gewicht von 150 kg und der Leistung von rund 70 PS, wird die Duke 2012 auf jeden Fall zur Rakete. Ich werde auf jeden Fall versuche sie einmal zu reiten!

Ride On, Ray!

Hamburger Motorradtage 2012

Am Wochenende war es endlich wieder soweit: Die Hamburger Motorradtage (HMT) in den Hamburger Messehallen.

Dieses Jahr fanden die HMT zum 18. Mal statt und irgendwie war dieses Mal auch alles anders, obwohl alles wie immer war.

HMT 2012

(c) HMT

Die Atmosphäre in den Hallen war super. Voll, aber nicht zu voll. Die Mitarbeiter an den Ständen waren zuvorkommend und nicht genervt oder haben blöd geguckt, wenn man sich mal raufgesetzt hat. Ich denke auch (oder gerade) die Motorradhersteller müssen um jeden Kunden werben. Das Motorrad ist schließlich ein Luxus-Gegenstand, der auch immer teurer wird.

Aber nun zur Messe!

In diesem Jahr habe ich keinen großen Hersteller vermisst. Sogar KTM hatte einen richtigen Stand. In den letzten Jahren hatten sich die Österreicher eher rar gemacht.

HMT 2012 Stuntshow

(c) HMT

Zum ersten Mal habe ich es zeitlich geschafft mir die Show von Deutschlands Nr 1 Stuntfrau Mai Lin anzusehen. Es hat sich gelohnt! Mai Lin kann, verdammt noch mal, gut mit ihrer Maschine umgehen. In diesem Jahr fuhr sie in den Shows größtenteils eine Triumph Street Tripple und wer hätte gedacht, dass man eine Triumph zu solchen Moves bewegen kann. Ich nicht!

Auf den Hamburger Motorradtagen gibt es für mich immer zwei Highlights.

1. Der Ducati Stand

Ich weiß nicht warum, aber ich liebe diese Italienischen Boliden. Sehr beeindruckend ist Ducatis Modellpflege bei der Monster. Kaum ein anderes Motorrad auf dem Markt bekommt jedes Jahr so viele schöne neue Sachen. Ob es ein neues Design ist, in Form von Aufklebern oder Lackierungen oder ein paar neue Krümmer und Endschalldämpfer. Die Monster gibt es mittlerweile in so vielen Varianten, dass man diese kaum zueinander in Bezug stellen mag. Ganz besonders habe ich mich auf die Ducati Streetfighter 848 gefreut.

Ducati Streetfighter 848Endlich mal draufsetzen und träumen! Die Streetfighter 848 unterscheidet sich äußerlich nicht von ihrer großen Schwester. Genau so Brutal und Passgenau fühlt sie sich an. Es wurde weder die Sitzhöhe noch der Schenkelschluss geändert. Wer also auf ein paar wenige PS verzichten kann, sollte sich die Streetfighter 848 mal ansehen. Sie ist ein paar Tausender günstiger als die Streetfighter 1098 und hat trotzdem noch 132 PS! Wunderschön ist, dass Ducati Matt-Schwarz als Serienfarbe eingeführt hat.

Ein dickes Lob an Ducati aus der Mannster Redaktion!

HMT-2012-Hardcore

2. Harley Davidson Etage

Ihr fragt Euch sicher: Wie passt das denn zusammen? Italo-Sportler und Harley Davidson??? Und ich sage Euch, dass diese beiden Lager gar nicht so weit auseinander liegen. Bei beiden Herstellern geht es um Kraft, Anmutung und Tradition. Auf der Harley Etage erwarten den Besucher viele ausgefallene Custom Bikes. Von Chopper bis Cruiser, von V2 bis Rotax-Motor. Hier gibt es keine Grenzen. Auch ich habe eine neue Liebe gefunden, musste sie allerdings mangels Mitgift zurück lassen. Eine Wunderschöne Buell CR 1125 in Mattschwarz. Ihr merkt, die Tränen sind noch nicht getrocknet.

Natürlich gab es auch ein paar schöne Autos zu sehen. So konnte man ein par Dragster bestaunen und auch den ein oder Anderen US-Pickup Truck.

Die 18. Hamburger Motorradtage waren wirklich schön und ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!
Ride On, Ray!

HMT 2012 – 18 Jahre Kult in der Hansestadt

Ducati Streetfighter - HMT 2011

(c) Ray

Vom 27. Bis zum 29. Januar 2012 heißt es in den Hamburger Messehallen wieder: Gentlemen Start Your Engines!

Und dieses Mal ist es ein ganz besonderes Event, denn die Hamburger Motorrad Tage (HMT) werden volljährig. Doch erwachsen sind sie schon lange, auf 30.000 Quadratmetern werden den Besuchern Action, Equipment und natürlich die neuesten Bikes gezeigt. Mannster treibt sich jedes Jahr auf den HMT herum, denn endlich kann man die Objekte seiner Begierde aus der Nähe sehen, sich draufsetzen und vergleichen. Nahezu alle großen und auch kleinen Motorradhersteller und Customizer aus der ganzen Welt präsentieren ihre Modelle.

Im hohen Norden der Republik gelten die Hamburger Motorrad Tage außerdem immer als Start in die neue Saison, auch wenn die letzte Wetterbedingt nie so richtig aufgehört hat. Es werden neue Pläne und Anschaffungen geplant und man trifft sich zum ersten Mal im neuen Jahr mit seinen befreundeten Bikern.

Mannster ist gespannt darauf die 2012er Modelle der Hersteller zu sehen wie die kleine Ducati Streefighter oder die neue GiXXer von Suzuki und noch vieles mehr.
Die Vorfreude steigt, auf die Messe und auf die neue Saison.

Alle Infos, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur HMT 2012 bekommt Ihr auf der Veranstallter-Seite www.hamburger-motorrad-tage.de
Ride On, Ray!

Quelle: hamburger-motorrad-tage.de

Internationale Motorradmesse in Mailand – Neue Modelle 2012

Bimota

Foto: EICMA

Es ist wieder die Intertionale Motorradmesse in Mailand auf der alle namenhaften Hersteller ihre neuen Modelle für 2012 vorstellen. Schon im Vorfeld der Messe waren so viele neue Modelle und Modelpflegen seitens der hersteller zu beobachten, dass die Messe in Mailand ein mega Event wird.

Während der letzten drei Jahre blieben technische und design Erneuerrungen meist aus. Für das Modelljahr 2012 habe sich die Hersteller aber nicht lumpen lassen und so sind einige interessante Bikes in Mailand am Start.

Honda wartet mit zwei Bikes für Fahranfänger auf, Husquarna präsentiert die Moab (einem Scrambler, wie er schöner nicht sein könnte) und Ducati präsentiert die neue 1199 Panigale.

Mannster kann dieses Jahr leider nur aus der Ferne berichten, aber vielleicht passt es dann ja nächstes Jahr.

Die Lust am Biken vergeht natürlich nie und so können wir uns mit dem Stöbern durch die neuen Modelle den Winter ein wenig verkürzen.

Drei neue Modelle für 2012 aus dem Hause Triumph

Triumph ist spät dran mit den Veröffentlichungen der neuen Modelle für 2012. Nun legen die Briten aber gleich ein Triple hin.

Triumph Tiger Explorer

Triumph Tiger ExplorerEin komplett neues Modell wird die Triumph Tiger Explorer. Triumph verteilt 1200 ccm auf drei Zylinder und greift damit eindeutig die Platzhirschen der Reiseenduros BMW GS 1200, Ymaha Super Ténéré und KTM 990 Adventure an. Mit einem 17“ Hinterrad und einem 19“ Vorderrad ist die Tiger etwas mehr auf Straße ausgelegt und wartet mit technischen Rafinessen auf. Abschaltbares ABS gehört ebenso zur Ausstattung wie die Ride-by-wire Technologie zur Geschwindigkeitsregelung. Die Triumph Tiger Explorer ist etwas für den Massenmarkt. Triumph hatte in den Jahren 2010 und 2011 einen riesen Zuwachs in Deutschland und das werden sie mit der 1200 Tiger fortsetzen.

Triumph Steve MyQueen™

Triumph Steve MyQueenSammler aufgepasst! Triumph hat mit den Rechteinhabern der Hollywood-Legende Steve McQueen, ein limitiertes Sondermodell der legendären Triumph Bonneville T100 kreiert. Heraus kam die Triumph Steve McQueen™. Die Steve McQueen™ kommt als Einsitzer mit schwarzem Gepäckträger daher. Gerade mal 1100 Stück werden weltweit auf den Markt kommen.

Triumph Speed Triple R

Triumph Speed Triple RMein persönliches Hightlight lasse ich mir natürlich bin zum Schluss. Das ist wie bei einem guten Essen, wo das beste Stückchen vom Filet als letztes verschpeist wird. So viel zu meinen kranken Essgewohnheiten ;-)

Die Speed Triple ist eins der wichtigsten Pferde im Stall von Triumph und ist bereits seit vielen Jahren ein Bestseller. Als einer der ersten serienmäßigen Streetfighter, konnte die Triumph Speed Triple überall auf der Welt begeistern. Nun kommt 2012 die exclusive Triumph Speed Triple R auf den Markt. Triumph mach es hier ähnlich wie schon zuvor bei der Street Triple und der Daytona 675 und wertet die Speed Triple mit Sonderausstattungen auf. Die Federelemente stammen komplett vom Spezialisten Öhlins, die Fünfspeichen-Leichtmetall-Schmiederäder aus dem Hause PVM. Die Street Triple R gibt es ab 2012 in den Farben Metallic Phantom Black und Crystal White als Blickfang dient der rote Heckrahmen.

Es wird also mächtig spannend im Jahre 2012, welcher Hersteller wird das Rennen wohl machen.

Quelle: Triumph.de

Ducati Streetfighter 848 kommt 2012

Ducati-Streetfighter-848Schon lange wartet die Fachwelt auf den kleinen Streetfighter. Als die große Ducati Streetfighter 2008 auf den Markt kam, wurde die Messlatte für Power Naked Bikes eine ganzes Stück höher gelegt. Kaum ein anderer Werks-Streetfighter hat einen dermaßen aggressiven Look wie die Ducati. Wie immer verzichtete Ducati bei der großen Streetfighter auf technischen Schnick-Schnack. Bei einem so aggressiven Bike soll der Fahrer alles selber im Griff haben.

Bei der Ducati Streetfughter 848 wird es etwas anders. Der Motor der Streetfighter 848 wurde mit der 11° Technilogie ausgestattet, die schon bei der Diavel und der Multistrada verwendet wird. Diese sorgt für eine homogene Leistungsentfaltung bei der Streetfighter. Außerdem bekommt die Ducati Streetfighter die Ducati Traktionskontrolle (DTC) spendiert. Hört sich nach einer Ducati an, die mächtig Spaß machen wird! Im ersten Modelljahr können wir wählen zwischen Rot, Gelb und Matt-Schwarz.

2012 kann sie bestellt werden. Wir können sie allerdings schon ab November 2011 bei unserem Ducati-Händler bewundern.

Quelle: ducati.de

Tourbericht – Der Harz, Motorrad Mekka für kurvengeile

Harztour-ZollenspieckerTag 1: Am letzten Wochenende hieß es für Ray Freiheit, Freizeit und Gas geben. Der Wetterbericht sagte für Samstag und Sonntag Sonne satt voraus und er hat sein Versprechen gehalten. Am Freitagvormittag ging die Reise los. Von Hamburg nach Bad Grund. Wohl bemerkt, der Wetterbericht hatte das schöne Wetter nur für Samstag und Sonntag angekündigt und leider stimmte auch die Prognose für den Freitag. Wie jede gute Motorradtour, startete meine in Zollenspiecker.

Harztour-HandschuheDie ersten 100km gab es Regen, Regen und noch einmal Regen! Das hält einen Mannster natürlich nicht auf. Zähne zusammen beißen und  Gashahn aufdrehen. Die Tour ging durch die Lüneburger-Heide, über Celle und Hannover, Alfeld (Leine) und dann rüber in den Harz hinein. Mittlerweile war auch die Sonne draußen und hat mich etwas gewärmt. Die Strecke durch die Heide bis nach Alfeld kann man hervorragend auf der Bundesstraße 3 fahren, die sogenannte Ostsee-Alpen-Straße (Deutsche Ferienstraße). Bis auf das, zur Schnellstraße ausgebaute Zwischenstück zwischen Celle und Hannover, ist die Route sehr schön.

Harztour-Bad GrundIm Bad Grund angekommen, checkte ich erst einmal in meiner Lieblings Pension, Rheingold Pension Garni, wurde ich erst einmal mit einem kühlen Pils für mich und Kettenspray für mein Mopped empfangen. Die Pension ist wirklich super und so freundliche Gastgeber findet man sonst nirgends. Nachdem die Kette und meine Kehle geschmiert waren, wurde meine Maschine in die Garage geschoben und ich konnte endlich aus meinen immer noch nassen Klamotten raus. Mittlerweile war der Himmel strahlend blau und ich musste erst einmal in den Ort um etwas zwischen die Kiemen zu bekommen.

Tag 2: Am nächsten Tag stand dann das eigentlich Event des Wochenendes an: Ab in die Berge und Biken was das Zeug hält. Ich war alleine unterwegs und beschloss komplett ohne Navi und Karte zu fahren. Ich guckte lediglich zwischendurch auf mein iPhone um zu wissen wo ich bin. Diese Entscheidung war die beste, die ich an diesem Wochenende getroffen habe. Auf keiner meiner bisherigen Harztouren, bin ich so geile, kleine und leere Straßen gefahren. Ich meine keine Schotterwege, ich fahre ja eine Supermoto. Nein, denn die meisten Querverbindungen zwischen den Orten werden auf den Navis nicht genutzt und so kommt es, dass sie fast leer sind weil die meisten mit ihrem Navi diese wunderschönen Straßen umfahren. Jungs, da habt Ihr echt Pech gehabt, ihr habt was versäumt! Schlecht für Euch, gut für mich.

Harztour-SieberMeine Favoriten des Wochenendes:

1. Sieber – Die unscheinbare L521, von Herzberg nach St. Andreasberg führt durch das Siebertal, Sieber rauf nach St. Andreasberg. Diese Strecke ist mein absoluter Sieger des Wochenendes! Enge Kurven, gute Straße, eine unglaublich schöne Natur und (wie soll es anders sein) leer! Die Wirtin sagte mir, dass diese Strecke auch in keinem Touren-Guide steht, gut für mich, schlecht für Euch. Ein MUSS, wenn man im Harz ist. Scheißt auf den Kyffhäuser, mit den ganzen bekloppten Kiddies die da Ihr Leben riskieren. Richtige Biker fahren durch das Siebertal.

2. Hahnenklee – Lautenthal kennt eigentlich noch jeder, weil dort die Strecke nach Seesen über den Sternenplatz abgeht, aber fährt man in die Andere Richtung, über die L516 zum Hahnenklee, bekommt man eine sehr schöne und leere Strecke geboten.

3. Oderberg – Auch die Strecke über den Oderberg nach St. Andreasberg ist Navi-Fahrer frei. Starke Steigung und eine Kurve und Kehre nach der anderen. In St. Andreasberg kommt man direkt am Roten Bären raus, dort gibt es  Essteller große Windbeutel. Absolute Kaffeepausen-Empfehlung!

Natürlich gibt es noch reichlich schöne Strecken, wenn man von Braunlage durch Elend und Sorge fährt und weiter bis nach Bad Sachsa, hat man auch wunderbar schöne Straßen.

Harz-Maps

Tag 3: Abreise! Warum vergehen die schönen Wochenenden immer so schnell? Noch ein paar Runden im Harz gedreht, ging es Vormittags über den Sternenplatz, Seesen zurück nach Alfeld und dort auf die B 3. Diesmal, zum Glück, trocken und warm nach Hamburg.

Ich kann es kaum erwarten wieder in den Harz zu kommen, die Kurven rufen mich förmlich (Angstrand??? Kenn ich nicht! Hab ich nicht!). Viele vergessen, dass wir Nordlichter den Harz direkt vor der Tür haben und dort die herrlichsten Berge und Kurven auf uns warten, viele schweifen in die Ferne. Warum?

Der Harz ist und bleibt mein Biker-Tipp, Ray.

GP Replica – Optisches Tuning für die Ducati Monster

Ducati Monster Art-KitDucati war schon immer einer meiner Lieblinge, wenn es um Motorräder geht. Besonders schön finde ich es, wenn die Hersteller den treuen Kunden und Fahrer unterstützen. Jeder Motorradfahrer kennt das, man hat sein Bike schon viele Jahre und irgendwie muss mal wieder etwas verändert werden. Meist greift man zum neuen Auspuff aus dem Zubehör oder sieht sich nach einer neuen Lampenmaske um. Manchmal wagt man sich aber auch an das Dekor und tauscht hier und da mal einen Aufkleber. Ducati hat jetzt die neuen Monster Art-Kits “GP Replica” auf den Markt geworfen.

In nur 10 Minuten bekommt die Monster einen neuen / Retro-Look, der sich sehen lassen kann. Erhältlich ist das GP Replica Art-Kit für die Modelle Monster 696, 796, 1100 und 1100S. Natürlich passen die Parts auch an die Nagelneue 1100EVO.

Preise erfahrt Ihr bei Eurem Ducati Händler. Ich finde den Gedanken und die Idee der Art-Kits wirklich sympathisch und das Ergebniss echt gut! Andere Hersteller sollten sich hier mal eine Scheibe abschneiden und lernen was Bestandskundenpflege ist.

 Quelle: ducati.de

 Page 1 of 3  1  2  3 »

Mannster Suche:

Mannster Live News

 Zum kompletten Mannster-Shop